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Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg

Moorschutz durch Waldumbau

29.03.2010 / 10:54. Wie kann ökologischer Waldumbau die Zerstörung von Mooren stoppen und zu ihrer Renaturierung beitragen - das ist Thema eines Symposiums des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin mit Umweltministerin Anita Tack (Linke) am kommenden Donnerstag (1. April) in Angermünde. Fachleute aus Forschung und Praxis diskutieren, wie standortangepasster Waldumbau dem Wasserhaushalt von Mooren, der naturnahen Waldentwicklung und am Ende dem Klima nützt.


In einer Reihe von Projekten wurden dazu seit der Gründung des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin vor 20 Jahren umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Rund 2.000 Moore erstrecken sich auf etwa einem Zehntel der 129 Quadratkilometer Fläche des Schutzgebiets. Ein Großteil davon hat zu wenig Wasser, insbesondere weil Land- und Forstwirtschaft über Jahrhunderte die Gebiete entwässerten. Deshalb wurden hier - schon bevor die Moore wegen des Klimawandels in den Fokus rückten - Projekte zur Wiederherstellung eines natürlichen Wasserhaushalts der Moore vorangetrieben. Mit dem offensichtlicher gewordenen Klimawandel wuchsen die Aufmerksamkeit und Sorge für die natürlichen Kohlendioxid-Speicher.

Ein bedeutendes, 2009 abgeschlossenes Projekt ist die hydrologische Sanierung des Grumsiner Forstes. Diese wertvollen Buchenwälder sollen in das Weltnaturerbe aufgenommen werden.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg.

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