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Mittelschule braucht Mittel!
13.09.2010 / 10:49. Zum offiziellen Start der Mittelschule in Bayern hat der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl) Max Schmidt die Erwartungen der vier Pädagogenverbände Bayerischer Philologenverband (bpv), Bayerischer Realschullehrerverband (brlv), Katholische Erziehergemeinschaft Bayern (KEG) und Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (VLB) an die Politik formuliert:"Die Mittelschule braucht Mittel! Die Umwandlung der Haupt- in Mittelschulen ist nicht kostenneutral machbar. Das oberste Ziel der neuen Schulart muss die Sicherung der Ausbildungsfähigkeit ihrer Schüler auch für anspruchsvollere Berufsfelder und einen guten Berufseinstieg sein. Dazu müssen die Rahmenbedingungen für die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule ein hohes Maß an persönlicher Unterstützung und individueller Betreuung sicherstellen. Eine wirklich gute Ausstattung mit Lehrkräften und weiterem Personal ist dafür die Grundvoraussetzung." Um der Mittelschule zum Erfolg zu verhelfen, müssen daher alle verfügbaren Hauptschullehrkräfte eingestellt werden.
Die geplanten Intensivierungsstunden bewerten die Lehrerverbände als sinnvollen Ansatz, sie möchten sie aber im Umfang ausgebaut sehen. Ihre Einführung am achtjährigen Gymnasium hat gezeigt, dass sie helfen, Schwächen zu beheben und individuelle Stärken zu fördern.
Der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Lehrerverbände (abl) gehören der Bayerische Philologenverband (bpv), der Bayerische Realschullehrerverband (BRLV), die Katholische Erziehergemeinschaft in Bayern (KEG) und der Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (VLB) an. Die in der abl zusammengeschlossenen Verbände vertreten die Interessen von Lehrkräften an allen Schularten.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bayerischer Philologenverband.

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