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FDP Bayern

Mittelhalbierung des Bundes bei der CO2-Gebäudesanierung schadet Bayern

15.09.2010 / 15:35.
Die bayerischen FDP-Bundestagsabgeordneten drängen bei den kommenden Haushaltsberatungen 2011 auf eine Rücknahme der drastischen Einsparungen im Bereich der energetischen Gebäudesanierung. Die von Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) vorgesehene „unverhältnismäßige Halbierung“ der Mittel im Einzelplan 12 muss nach den Worten des bau-politischen Sprecher der liberalen Bundestagsfraktion, Sebastian Körber, „dringend korrigiert werden, um Schaden von Bayern abzuwenden.“ Die Forderung nach spürbaren Nachbesserungen als Ziel für die kommenden Haushaltsberatungen ist das Ergebnis der jüngsten Landesgruppensitzung der bayerischen Liberalen in Berlin. Körber ist angesichts der positiven Signale aus der Unions-Fraktion optimistisch, dass der Kürzungsumfang in der heute diskutierten Größenordnung im BMVBS-Haushalt 2011 nicht bestehen bleibt. „Wir müssen auch in Bayern die Sanierungsquote weiter steigern, um unsere Klimaziele zu erreichen. Ohne die energetische Sanierung des Altbaubestands, etwa 75 % der Häuser sind vor 1978 erbaut, wird Deutschland seine Klimaschutzziele nicht erreichen. Diese stille Reserve gilt es auch in Bayern zu aktivieren!“, so der FDP-Bauexperte. „Die Erlöse aus der Laufzeitverlängerung sollen zu einem großen Teil für Erneuerbare Energien, Speichertechnologie und Klimaschutz eingesetzt werden“, so der Leiter der AG Energie, Horst Meierhofer, „denn in keinem Bereich kann so effizient Klimaschutz erreicht werden.“

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: FDP Bayern.

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