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Thüringer Staatskanzlei

Ministerpräsidentin Lieberknecht zur Entscheidung von General Motors

16.06.2010 / 17:05. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die Ankündigung von General Motors, alle Bürgschaftsanträge für Opel in Europa zurückzuziehen, mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. "Von der Thüringer Landesregierung ging immer ein klares Signal in Richtung Opel aus. Bis zuletzt haben wir uns für eine Unterstützung des Bundes eingesetzt; wir haben nicht nur Landesbürgschaften in Aussicht gestellt, sondern diese Ende letzter Woche auch noch deutlich erhöht und dafür auch bei anderen Ländern geworben." Zugleich äußerte die Ministerpräsidentin nach dem langen Hin und Her auf Bundesebene und in einigen Opel-Ländern Verständnis für die heutige Entscheidung von GM.


"Nun werden wir natürlich mit GM und Opel weitere Gespräche führen. Wir hoffen, dass die Zusage eingehalten wird und es zu keinen, über die bisherigen Ankündigungen hinaus gehenden, Entlassungen und Werksschließungen kommen wird. Wir nehmen General Motors beim Wort. Thüringen hat immer zu Opel gestanden. Das wird auch so bleiben."

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Thüringer Staatskanzlei.

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