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Ministerpräsident Tillich besucht Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Bayern
01.10.2010 / 10:25. Auf Einladung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer besuchen Ministerpräsident Stanislaw Tillich und seine Amtskollegin aus Thüringen, Christine Lieberknecht, morgen (2. Oktober 2010) den Festakt zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit im Landestheater Coburg. Neben den drei Ministerpräsidenten werden weitere Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft aus den drei Ländern erwartet.„Wir erinnern in diesen Tagen auch an die große Unterstützung unserer Landsleute in Westdeutschland. Sie alle haben einen Teil ihres Wohlstandes abgegeben und uns mit ihren Steuern geholfen, die Chancen der Freiheit zu ergreifen. Viele von ihnen sind zu uns gekommen und haben beim Wiederaufbau in unseren Ländern mit angepackt, in Politik und Verwaltung, Unternehmen und Hochschulen, Rundfunk und Kultur. Viele sind geblieben und gestalten Ostdeutschland bis heute mit“, sagt Stanislaw Tillich morgen in seinem Grußwort während des Festaktes.
Bayern habe dabei einen ganz besonderen Beitrag geleistet. „Der beste Dank, den wir Sachsen an unsere Landsleute heute zurück geben können, ist dass wir unseren Freistaat zu einem erfolgreichen Land in den Bereichen moderner Technologien, Wissenschaft, Bildung und Kultur machen wollen. Der Blick zurück und nach vorn belegt, dass wir den richtigen Kurs eingeschlagen haben und uns dank unserer soliden Haushaltspolitik die nötigen finanziellen Spielräume für diese Fokussierung schaffen“, erklärt Tillich.
Er dankt für die große Solidarität und Hilfsbereitschaft in Westdeutschland nach 1989 und ergänzt, dass alle Fördergelder in Sachsen gut und zweckmäßig angelegt worden seien. „Wir haben uns immer wieder bewusst gemacht, dass der Fluss dieser Mittel endlich ist. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns ein Fundament geschaffen haben, mit dem wir nach Auslaufen des Solidarpaktes auf eigenen Beinen stehen können“, sagt der Ministerpräsident.
In einer sich dem Festakt anschließenden Podiumsdiskussion werden Zeitzeugen aus Ost und West über ihre Erfahrungen aus der Zeit des Mauerfalls und danach berichten. Nach dem Festakt besuchen die drei Regierungschefs das Bürgerfest auf dem Marktplatz der Stadt Coburg. Dort präsentieren sich die Städte Coburg, Gotha und Leipzig mit einem bunten Angebot aus Informationen, Handwerk und Wirtschaft, Musikgruppen und kulinarischen Spezialitäten.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Sächsische Staatskanzlei.

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