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Ministerin Marion Walsmann: Lohnsteuerkarte wird elektronisch - Umstellung auf neues System hat begonnen
01.10.2010 / 10:15. Die klassische Lohnsteuerkarte gehört der Vergangenheit an. "Ab kommendem Jahr stellt die Steuerverwaltung auf Elektronik um und kommt damit der papierfreien Zukunft ein Stück näher", sagt Finanzministerin Marion Walsmann. Damit die Umstellung von Pappkarton auf Datennetz reibungslos vollzogen werden kann, ist es notwendig, dass alle Arbeitgeber die Lohnsteuerkarten ihrer Arbeitnehmer für 2010 noch aufbewahren und nicht am Ende des Jahres vernichten. "Denn für den Übergang von dem einen in das andere System gilt die Lohnsteuerkarte 2010 für 2011 fort und dient als Grundlage für die Berechnung der abzuführenden Lohnsteuer", so die Ministerin.Das bedeutet auch für die Arbeitnehmer, dass die Angaben der Lohnsteuerkarte 2010 weiterhin gelten. Ändert sich etwas für 2011 - ist beispielweise ein Kind geboren oder eine Ehe geschieden worden - muss dies dem zuständigen Finanzamt mitgeteilt werden.
Die Arbeitgeber erhalten zukünftig die für den Lohnsteuerabzug notwendigen Daten direkt von der Steuerverwaltung. Das heißt auch, dass von nun an grundsätzlich die Finanzämter für alle Änderungen der Daten zuständig sind. Bisher waren in diese Arbeit auch die Kommunen mit eingebunden. Änderte sich beispielweise der Familienstand oder die Lohnsteuerklasse musste man sich an die Kommune wenden, während beispielsweise Freibeträge beim Finanzamt eingetragen wurden. "Es wird nun nur noch einen Ansprechpartner geben und das ist das jeweils zuständige Finanzamt. Das vereinfacht das Verfahren auch für die Bürgerinnen und Bürger", so die Ministerin.
Weitergehende Hinweise und Informationen zur Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte können Sie im Internet finden unter www.elster.de.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Thüringer Finanzministerium.

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