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CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen
Mädchen müssen sich bei ihrer Berufswahl auch an klassische Männerdomänen trauen!
22.04.2010 / 14:47. "Zeiten ändern sich - zum Glück! Mit ihnen ändern sich nämlich auch "festgefahrene" und oft "veralterte" Bilder von Mädchen und jungen Frauen und damit ihre Rolle in unserer Gesellschaft," erklärt die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Maria Westerhorstmann. "Dennoch existieren auch heute noch Formen der Ungleichbehandlung - auch im Beruf - die es konsequent zu bekämpfen gilt."Noch bis weit in die sechziger Jahre wurde davon ausgegangen, dass die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern biologisch vorgegeben und damit nicht veränderbar ist. Der erste Frauenbericht der Bundesregierung 1966 unternimmt den Versuch - unter Verweis auf Simone de Beauvoir - diese Auslegung zu hinterfragen und beschreibt: "Erst in neuerer Zeit wurde die Auffassung vertreten, dass das Leitbild der Frau nicht etwas von vornherein Gegebenes, sondern etwas historisch Gewordenes sei (...); außer durch die Eigenschaften und Fähigkeiten der Frau werde die Vorstellung von der Frau vor allem durch die Erwartung geprägt, welche die Gesellschaft jeweils an sie stelle. Nach dieser Auffassung ist das Bild der Frau in einem bestimmten zentralen, insbesondere mütterlichen Bereich zwar ein für allemal festgelegt, im Übrigen aber Wandlungen zugänglich." "Die heutige Mädchengeneration, die sich größtenteils als aufgeschlossen, selbstbewusst, stark, cool und sexy sieht und vor allem unabhängig sein möchte, würde sicher über eine biologisch vorgegebene, nicht veränderbare Rollenverteilung schmunzeln und sie für weltfremd erklären", ahnt Westerhorstmann. Aber mit Blick auf die Aufgeschlossenheit und Unabhängigkeit - auch die finanzielle - müssten die Mädchen ihre Berufswahlorientierung noch mehr erweitern. Oft falle damit die Entscheidung über künftige Karrierewege und Karrierechancen. Berufe, die als "typisch weiblich" gelten, seien schließlich in der Regel schlechter bezahlt als "typisch männliche" Berufe. "Es ist wichtig, dass wir Mädchen und junge Frauen motivieren sich beruflich stärker
an klassische Männerdomänen zu trauen. Der Girls' Day ist als Aktions tag eine tolle Gelegenheit, um z.B. technische und naturwissenschaftliche Berufe vorzustellen und die Mädchen dafür zu begeistern", sagt Westerhorstmann abschließend.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen.

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