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Thüringer Staatskanzlei

Lieberknecht überreicht Point-Alpha-Preis an Altkanzler Schmidt

16.06.2010 / 16:38. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht überreicht am Donnerstag (17. Juni 2010) den diesjährigen Point-Alpha-Preis für Verdienste um die Einheit Deutschlands und Europas an den früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt. Im Vorfeld der Feierstunde in der Gedenkstätte "Point Alpha" erklärte Lieberknecht: "Der Einsatz der Regierung Schmidt und auch der Regierungen unserer Verbündeten in der NATO sicherten Freiheit und Frieden. Sie handelten damals gegen alle Proteste. Eine solche Politik erfordert Mut. Sie erwies sich vor der Geschichte als klug und weitsichtig."


Mit der Auszeichnung würdigt das Kuratorium Deutsche Einheit die Standhaftigkeit Schmidts beim NATO-Doppelbeschluss und seine Rolle bei der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE). Diese Prozesse seien unabdingbaren Voraussetzungen für die Überwindung der deutschen und der europäischen Teilung gewesen. Lieberknecht ist Präsidentin des Kuratoriums.

Der Point-Alpha-Preis wurde im Jahr 2005 erstmals verliehen. Preisträger waren Altbundeskanzler Helmut Kohl (CDU), der frühere US-Präsident George Bush, der ehemalige sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow und der einstige tschechische Staatspräsident Václav Havel. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an die DDR-Bürgerbewegung.

«Point Alpha» hieß während des Kalten Krieges ein US-Stützpunkt an der Grenze von Hessen nach Thüringen zwischen Geisa und Rasdorf. Dort ist heute eine Gedenkstätte eingerichtet.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Thüringer Staatskanzlei.

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