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Evangelische Landeskirche in Baden

Landesbischof und Erzbischof diskutieren über Erdgräber

21.06.2010 / 15:41. Die Entwicklung der letzten zwanzig Jahre (voran in Deutschland) zeigt, dass das Thema „alternative Bestattungsformen“ den angeblichen Wunsch nach anonymer Beisetzung zum Ausdruck bringt. Genaue Analysen zeigen aber, dass es tatsächlich primär nicht um ein gesellschaftliches Phänomen der Vereinzelung geht, sondern um mehr Individualität, Mitbestimmung und Mitgestaltung der Beisetzungsstätte. Die Analysen zeigen aber auch, dass die konkrete Verortung, ein konkreter Begräbnisplatz für die meisten Hinterbliebenen, aber auch für Menschen, die sich mit dem eigenen Ableben auseinandersetzen, eine wichtige Rolle spielt. Immer mehr in den Vordergrund rückt dabei der Wunsch nach einem „Ort für die Ewigkeit“, der Wunsch nach einer persönlichen Gedenkstätte mit unbegrenzter Nutzungsdauer, als Erb- oder Familiengrabstätte, als „ewigem Erinnerungsort“, der das Nutzungsrecht an einer Grabstätte auf unbegrenzte Zeit garantiert.


Der Wunsch nach der „Ewigen Ruhe“, statt einer auf allen Friedhöfen Deutschlands üblichen, zeitlich begrenzenten „Ruhefrist“, hat die Verantwortlichen des Friedhofswesens in Karlsruhe zu einem bisher in Deutschland einmaligen Schritt motiviert: Seit Anfang des Jahres 2010 ist es auf Karlsruher Friedhöfen wieder möglich, Gräber auf Friedhofsdauer zu erwerben.

„Ein Ort für die Ewigkeit“, unter dieser Überschrift lädt die Stadt Karlsruhe Sie als Medienvertreter zu einer Informations- und Diskussionsrunde ein, das Thema von unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, neue Impulse zu setzen, neue Wege und Chancen für die Zukunft zu entwickeln.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Evangelische Landeskirche in Baden.

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