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Minister für Bundesangelegenheiten und Kultur des Saarlandes

"Kulturminister Karl Rauber übergibt Ernennungsurkunden an Professoren der Hochschule für Musik Saar und der Hochschule der Bildenden Künste Saar"

30.09.2010 / 10:43. Der Minister für Bundesangelegenheiten, Kultur und Chef der Staatskanzlei, Karl Rauber, hat am Mittwoch (30.9.10) zwei Professoren der Hochschule für Musik Saar, Renate Ziesak (Gesang) und Johannes Gmeinder (Klarinette), zu Beamten auf Lebenszeit ernannt.

Professor Johannes Gmeinder hat mit bedeutenden deutschen Orchestern konzertiert, so z. B. mit dem Symphonieorchester des WDR, den Berliner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, den Münchner Philharmonikern und der Radiophilharmonie des NDR. Ab 1999 bis zu seiner Berufung nach Saarbrücken war er Solo-Klarinettist im Frankfurter Opern- und Museums-orchester und seit 2004 hatte er eine Professur für Klarinette an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz inne. Professor Gmeinder unterrichtet seit Oktober 2008 an der Musikhochschule.


Professorin Ruth Ziesak begann ihre sängerische Karriere am Stadttheater Heidelberg. Zahlreiche Wettbewerbserfolge öffneten ihr schnell den Weg in eine internationale Karriere. Ihr Weg führte sie über München, Stuttgart, Dresden und Berlin bis hin zu Metropolen wie Mailand, Florenz, Wien, Paris London und New York. Professorin Ruth Ziesak unterrichtet ebenfalls seit Oktober 2009 an der Musikhochschule.

Der Minister dankte Professorin Ziesak und Professor Gmeinder für ihre hervorragende künstlerische Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik. „Damit bereiten Sie den jungen Künstlerinnen und Künstlern den Weg in eine eigene musikalische Karriere“, betonte Rauber.

Zwei neue Violinprofessoren an der Hochschule für Musik Saar

An der Hochschule für Musik Saar werden zwei Violinprofessuren neu besetzt. Lena Neudauer übernimmt die Nachfolge von Frau Professorin Dierick und Hans-Peter Hofmann die Nachfolge von Frau Professorin Becker-Bender. Die beiden neuen Professoren werden ihren Dienst an der Musikhochschule am 1. Oktober dieses Jahres aufnehmen.

Lena Neudauer studierte von 1995 bis 2003 am Mozarteum Salzburg und 2001 bis 2002 gleichzeitig an der Kunstuniversität Graz. Von 2003 bis 2007 setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Professor Christoph Poppen fort und legte dort auch das Diplom und das Meisterdiplom ab.

Seither ist sie als Solistin u.a. bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem MDR Sinfonieorchester, dem Orchestre National de Belgique und dem Münchener Kammerorchester tätig. Als Kammermusikerin nahm sie z. B. an den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Schleswig-Holstein Musik Festival teil. Ihre Leistungen wurden mit renommierten Preisen bedacht. So erhielt sie den 1. Preis des 4. Internationalen Leopold-Mozart-Wettbewerbs (1999), den Europäischen Kulturförderpreis der Kulturstiftung „Pro Europa“ (2000) und den Kulturförderpreis der Konzertgesellschaft München (2002).

Hans-Peter Hofmann war bereits 1983 Jungstudent an der Hochschule für Musik Saar, wo er auch sein Studium bei Professorin Dierick und Professor Stanske absolvierte. Des Weiteren studierte er 1989 an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Professor Neaman.

Herr Hofmann war Konzertmeister der „Jungen bayrischen Kammerphilharmonie“, des Berliner Kammerorchesters und anschließend des Sinfonieorchesters Vorarlberg Bregenz. Seit 1992 ist er Konzertmeister des Bayrischen Kammerorchesters und spielt 1. Violine beim „Ensemble Kontraste“ Nürnberg. Seit 2006 ist er Konzertmeister und künstlerischer Leiter beim „European Union Chamberorchestra“. Daneben nahm er an zahlreichen Tourneen als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland teil und hat zahlreiche Produktionen für Rundfunk und Fernsehen eingespielt. Seit 1994 ist Hans-Peter Hofmann als Dozent für Violine und Kammermusik tätig – zunächst am Meistersinger-Konservatorium und anschließend an der Hochschule für Musik Nürnberg.

Der Minister für Bundesangelegenheiten, Kultur und Chef der Staatskanzlei, Karl Rauber, betonte: „Mit der Berufung von Frau Neudauer und Herrn Hofmann ist die Weiterführung der hochwertigen Instrumentalausbildung im Fach Violine garantiert.“

Professur für Video und künstlerische Fotografie an der Hoch-schule der Bildenden Künste Saar neu besetzt

Eric Lanz ist ab 1. Oktober neuer Professor für Video und künstlerische Fotografie an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Er tritt die Nachfolge von Frau Professorin Else Gabriel an. Der Minister für Bundesangelegenheiten, Kultur und Chef der Staatskanzlei, Karl Rauber, überreichte Eric Lanz am 30. September 2010 die Ernennungsurkunde.

Eric Lanz, 1962 in Biel (Schweiz) geboren, studierte von 1981 bis 1988 an der École Supérieure d’Art Visuel in Genf und an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Anschließend übernahm er bis 1993 eine Assistenzarbeit für Nam-June-Paik. Im Rahmen von Stipendien, so z. B. des Eidgenössischen Kunststipendiums oder des Atelierstipendiums an der Cité des Arts, Paris, konnte er in den folgenden Jahren seine Kunststudien fortsetzen. Von 1998 bis 2005 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe inne und war darauf folgend freier Dozent an der Mediadesign Hochschule Düsseldorf und Dozent am Lernort Studio Düsseldorf. Von 2006 bis 2010 arbeitete er im Rahmen eines Honorarvertrages an der Akademie für Bildende Künste in Mainz.

Seine künstlerische Arbeit findet sich u.a. in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, in verschiedenen europäischen Sammlungen und in Werken an öffentlichen Gebäuden. Aufgrund seiner vielseitigen Erfahrung wird Herr Lanz eine ideale Besetzung für die o.g. Professur an der HBK sein, da er den Studierenden sowohl die unterschiedlichen medialen Techniken (wie z. B. Kamera, Videoschnitt, Tonmischung, Bildbearbeitung, Animation) als auch die verschiedenen Aspekte der künstlerischen Tätigkeit in diesem Bereich (z. B. Konzeption, Projektierung, Ausstellung, Dokumentation, Präsentation) nahe bringen kann.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Minister für Bundesangelegenheiten und Kultur des Saarlandes.

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