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Justizministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Kuder ernennt 14 Anwärter/innen des Allgemeinen Vollzugsdienstes zu Beamten auf Probe
28.09.2010 / 11:06. Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) ernennt 14 Anwärterinnen und Anwärter des Allgemeinen Vollzugsdienstes (AVD) zu Beamten auf Probe!Im Rahmen eines feierlichen Festaktes ernennt heute Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) 14 Anwärterinnen und Anwärter des Kurses AVD des Jahrganges 2008 zu Beamten auf Probe und ernennt 16 Anwärterinnen und Anwärter des Kurses AVD des Jahrganges 2010 zu Beamten auf Widerruf
Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU): "Es gab noch nie einen Anwärterlehrgang mit einem so guten Endergebnis! Mit der heutigen Zeugnisübergabe finden die Bemühungen von 14 Anwärterinnen und Anwärter des Allgemeinen Vollzugsdienstes einen krönenden Abschluss. Vor ihnen liegt der spannende Berufsalltag mit all seinen Schwierigkeiten und den allgegenwärtigen Herausforderungen. Als verantwortliche Ministerin erwarte ich, dass sie sich mit Schwung, Engagement und hoher Einsatzbereitschaft in den Vollzugsalltag einbringen. Sie werden alle am Freitag ihren Dienst in den Justizvollzugsanstalten Waldeck, Bützow oder in der Jugendarrestanstalt Wismar antreten."
"Die Qualität der Arbeit der frisch ernannten Absolventen ist entscheidend dafür," so die Ministerin weiter, "wie ein Gefangener vom Wecken bis zum Nachteinschluss die Anstalt erlebt und wie Besucher die Anstalt erfahren. Die Absolventen werden maßgeblich für die Sicherheit und Ordnung in den Justizvollzugsanstalten zuständig sein und die Gefangenen beaufsichtigen, versorgen und betreuen. Sie sollen dazu beitragen, dass die Gefangenen befähigt werden, zukünftig ein Leben ohne Straftaten zu führen. Hier sind die Anwärterinnen und Anwärter mit ihrer gesamten Persönlichkeit, mit ihrer Glaubwürdigkeit und Berechenbarkeit gefordert."
Gleichzeitig werden heute 16 Anwärterinnen und Anwärter des AVD Kurses des Jahrganges 2010 zu Beamten auf Widerruf durch die Justizministerin ernannt.
Justizministerin Uta-Maria Kuder - gerichtet an die neuen Anwärterinnen und Anwärter: "Sie erfüllen mit ihrem Beruf nicht nur einen gesetzlichen sondern auch einen gesellschaftlichen Auftrag. Ihre Arbeit dient der Sicherung des Strafverfahrens, dem Schutz der Allgemeinheit und der Eingliederung der Strafgefangenen in unsere Gesellschaft. Mit Straftätern zu arbeiten, ist die Chance, dass es keine neuen Opfer gibt."
"Obwohl diese Aufgabe gesamtgesellschaftlich von großer Bedeutung ist," so die Ministerin weiter, "wird die Tätigkeit in der Öffentlichkeit oft unterschätzt. Vollzugsbeamte leisten eine hervorragende Arbeit, weil sie routiniert, professionell und ohne Skandale ihre täglichen Aufgaben in den Justizvollzugsanstalten erledigen. Ich selbst konnte mir in diesem Sommer anlässlich meines Besuches in der Justizvollzugsanstalt Stralsund und in der Jugendanstalt Neustrelitz von der Aufgabenvielfalt des Strafvollzugsbediensteten ein Bild machen. Ich habe Hochachtung vor Ihrer Leistung und möchte mich bei allen Vollzugsbediensteten des Landes für ihre tägliche zuverlässige Arbeit bedanken! Die "neuen" Anwärterinnen und Anwärtern möchte ich ermuntern, sich mit Ehrgeiz, Fleiß und einem offenen Blick in die Ausbildung zu stürzen."
Im Rahmen des heutigen Festaktes erfüllt die langjährige Leiterin der Bildungsstätte Justizvollzug, Frau Dr. Ansehl, ihre letzte "förmliche" Amtshandlung.
Justizministerin Uta-Maria Kuder hebt hervor: "Frau Dr. Ansehl ist es in ihrer langjährigen Amtszeit als Leiterin gelungen, die Bildungsstätte zu einer Institution zu formen, die im Lande selbst, aber auch über die Landesgrenzen hinaus geschätzt und gewürdigt wird. Mit ihrer Tätigkeit hat sie hohe Maßstäbe in der inhaltlichen Ausrichtung, der Kooperation mit der Aufsichtsbehörde, den Anstalten und den Partnerländern gesetzt. Sie entwickelte und erprobte ein völlig neues Bewerberauswahlverfahren für den allgemeinen Vollzugsdienst, das über die Landesgrenzen hinaus Beachtung findet. Frau Dr. Ansehl hat sich wirklich große Verdienste um den Justizvollzug in Mecklenburg-Vorpommern und die Aus- und Fortbildung seiner Bediensteten erworben. Dafür danke ich ihr sehr!"
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Justizministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

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