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BKK Betriebskrankenkassen Landesverband Ost Landesrepräsentanz Berlin-Brandenburg
Krankenkassen zahlen von Januar bis Juli 2010 in Berlin 690 Millionen Euro für Medikamente
21.09.2010 / 08:46. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2010 haben die gesetzlichen Krankenkassen in Berlin rund 690 Millionen Euro für verschreibungspflichtige Medikamente ausgegeben. "Das sind rund 4,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum", erklärt Burkhard Spahn vom BKK Landesverband Mitte. Die Bundeshauptstadt liegt damit noch oberhalb des Bundesdurchschnitts, welcher ein Ausgabenplus von vier Prozent verzeichnet, so der Landesvertreter Berlin des Krankenkassenverbandes. Deutschlandweit zahlten die Kassen von Januar bis Juli gut 16,5 Milliarden Euro für verschreibungspflichtige Arzneimittel.Angesichts der geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen wiederholte der Krankenkassenverband seine Forderungen nach Wegfall der Mehrwertsteuer auf verschreibungspflichtige Medikamente. "Allein in Berlin wurden für die verordneten Arzneimittel 110 Millionen Euro an Mehrwertsteuer fällig", kritisiert Spahn. Deutschlandweit kassierte der Fiskus sogar 2,7 Milliarden Euro für Arzneimittelverordnungen. In skandinavischen Staaten oder in Großbritannien wird auf Mehrwertsteuer für verschreibungspflichtige Medikamente verzichtet. "Auch in Deutschland sollten die gesparten Milliarden in die Patientenversorgung investiert werden", forderte Spahn.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: BKK Betriebskrankenkassen Landesverband Ost Landesrepräsentanz Berlin-Brandenburg.

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