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Sächsisches Staatsministerium des Innern
Kooperationen zwischen Gemeinden stärken
28.09.2010 / 14:32. Vertreter der sächsischen Kommunen treffen sich heute und morgen zum Gemeindekongress. Innenminister Markus Ulbig nahm heute ebenfalls teil. In seiner Rede zum Thema „Moderne Städte und Gemeinden“ betonte er, dass Einwohnerzahl und Verwaltungsgröße in einer guten Relation stehen müssten. Dazu könnten auch Kooperationen zwischen Gemeinden beitragen.Innenminister Ulbig: „Viele Gemeinden praktizieren bereits erfolgreiche Kooperationen, zum Beispiel bei Tourismusförderung und Regionalmarketing, oder bei der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Diese Zusammenarbeit sollte weiter ausgebaut werden.“
Der Staatsminister empfahl den Gemeinden vor allem bei den Standesämtern zusammenzuarbeiten. Innenminister Ulbig: „Vor allem im Personalbereich müssen die Gemeinden hier zusammenarbeiten. Standesbeamte müssen hohe Anforderungen erfüllen und sind entsprechend teuer. Das kann sich nicht jeder kleine Ort leisten.“
Aber auch der technische Fortschritt würde die Kommunen in Richtung Kooperation drängen. Spätestens ab dem 1. Januar 2014 müssen deutschlandweit alle Personenstandsregister elektronisch geführt werden. Innenminister Ulbig: „Die personenbezogenen Daten müssen dauerhaft sicher aufbewahrt werden und über Jahrzehnte nicht nur abrufbar, sondern auch veränderbar sein – und das trotz der sich verändernden Technik! Das wird zu einem nicht unerheblichen Kostenfaktor für die Gemeinde.“
Derzeit gibt es im Freistaat 256 Standesämter. Bei 72 Standesämtern umfasst der Bezirk weniger als 5.000 Einwohner, bei 64 Standesamtsbezirken liegt die Einwohnerzahl zwischen 5.000 und 8.000.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Sächsisches Staatsministerium des Innern.

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