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DEBRIV Bundesverband Braunkohle

Konjunkturerholung und strenger Winter erhöhen Energienachfrage

17.05.2010 / 17:28.
Der Verbrauch an Primärenergieträgern hat sich in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im ersten Quartal des laufenden Jahres um mindestens 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht. Insgesamt wurden bis Ende März knapp 131 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) verbraucht. Außerordentlich stark zog die Nachfrage nach Steinkohle an. Die Lieferungen an die Eisen- und Stahlindustrie erhöhten sich um 77 Prozent und die Lieferungen an die Kraftwerke nahmen um knapp 4 Prozent zu. Auch der Erdgasabsatz legte in allen Verbrauchssektoren zu und stieg um knapp 11 Prozent. Das Mineralöl verzeichnete dagegen ein Minus von 11 Prozent. Ganz wesentlich trug zu dieser Entwicklung der um etwa ein Drittel eingebrochene Absatz von leichem Heizöl bei. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen geht davon aus, dass viele Heizölverbraucher während der Kälteperiode den Bedarf aus ihren Vorräten gedeckt haben und die Nachfrage erst in den nächsten Monaten steigen wird. Der Verbrauch an Braunkohlen verminderte sich im ersten Quartal wegen planmäßiger und unplanmäßiger Kraftwerksstillstände leicht. Die Kernkraftwerke konten ihre Stromerzeugung leicht steigern. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft (ohne Pumpspeicher) erhöhte sich in den ersten drei Monaten um 5 Prozent, die der Windkraft um rund 3 Prozent. Insgesamt steigerten die erneuerbaren Energien ihren Einsatz um fast 9 Prozent.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: DEBRIV Bundesverband Braunkohle.

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