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GEW Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz

"Keiner ohne Abschluss"

23.09.2010 / 15:13. „Das Projekt ´Keine(r) ohne Abschluss` ist eine sinnvolle und unterstützenswerte Initiative des Bildungsministeriums“, erklärte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz, Klaus-Peter Hammer, anlässlich der Fachtagung, die heute zu diesem Thema in Mainz stattgefunden hat. „Jede Maßnahme zur Verbesserung der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern, um damit Schulversagen entgegenzutreten, ist zu begrüßen.“ Hammer hält es für dringend notwendig, das Projekt weiter auszubauen und insbesondere mit der Förderung schon früher zu beginnen.


Die GEW fordert, dass individuelle Förderung in der Sekundarstufe bereits in der 5. Klasse beginnt, um frühzeitig dem Schulversagen entgegentreten zu können, sowie die Ausweitung des Projektes nach Ablauf der Projektphase auf alle Schulen. „Hierzu müssen unbedingt weitere Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, um kleinere Klassen zu ermöglichen und zusätzliches Fachpersonal einzustellen. Das Projektbeispiel zeigt, dass es sich lohnt, mehr Mittel für die Bildung bereitzustellen“, meinte Hammer, der zudem darauf verwies, dass auch längeres gemeinsames Lernen ein wichtiger Schritt zu besserem schulischen Erfolg sein kann. Insoweit solle die Landesregierung darauf hinwirken, dass die Realschule plus nur noch in integrativer Form angeboten wird, so der GEW-Landesvorsitzende.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: GEW Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz.

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