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DEBRIV Bundesverband Braunkohle
Kalter Start ins neue Jahr
17.05.2010 / 17:33.
Mit 1.711 sogenannten Gradtagen war das Wetter in Deutschland im ersten Quartal des laufenden Jahres nicht nur kühler als im Vorjahreszeitraum, sondern auch deutlich kälter als im langjährigen Durchschnitt. Wie der DEBRIV jetzt auf Grundlage einer Auswertung von sechs Stationen des Deutschen Wetterdienstes ermittelte, lag die Anzahl der Gradtage von Januar bis März um knapp vier Prozent über dem Vorjahr und sogar um über 9 Prozent über dem langjährigen Mittel. Auch der April 2009 war kälter als der Vorjahresmonat, aber etwas milder als der langjährige Durchschnitt. Ein Gradtag fällt an, sobald die Außentemperatur unter 15 Grad Celsius fällt. Die Gradtagszahl ist die Summe aus den Differenzen einer angenommenen Rauminnentemperatur von 20 °C und dem jeweiligen Tagesmittelwert der Außentemperatur über alle Tage eines Zeitraums, an denen dieser unter der Heizgrenztemperatur von 15 Grad liegt. Die Gradtagszahl ist eine ortsabhängige Kenngröße, die die lokalen klimatischen Bedingungen widerspiegelt und gilt als Maß für den Wärmebedarf eines Gebäudes während der Heizperiode.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: DEBRIV Bundesverband Braunkohle.
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