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Justizvollzug verstärkt - 19 Anwärter werden in den Landesdienst übernommen
30.09.2010 / 09:01. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes ernennt der Staatssekretär im Thüringer Justizministerium Professor Dr. Dietmar Herz heute 19 Anwärterinnen und Anwärter des Jahrganges 2008 in der Justizvollzugsausbildungsstätte in Gotha zu Beamten auf Probe."Es ist ein guter Jahrgang. Mit der heutigen Zeugnisübergabe und der Ernennung zu Probebeamten findet Ihre zweijährige Ausbildung einen erfolgreichen Abschluss. Vor Ihnen liegt der spannende Berufsalltag mit all seinen Schwierigkeiten und den allgegenwärtigen Herausforderungen. Wir setzen auf Ihre Loyalität, Ihre Sensibilität, Ihre Souveränität, Ihre Glaubwürdigkeit und Ihre Einsatzbereitschaft. Bringen Sie Ihre Persönlichkeit ein und tragen Sie Ihren Teil dazu bei, den Thüringer Justizvollzug transparent, human und effektiv zu gestalten", gab der Staatssekretär den Anwärter/innen verbunden mit Glückwünschen zur erfolgreich absolvierten Ausbildung mit auf den Weg.
Weiterhin dankte Professor Herz zu diesem Anlass den Thüringer Justizvollzugsbediensteten für ihre tägliche zuverlässige Arbeit, die sie in diesem spannenden aber auch schwierigen Beruf leisten. Auf sie kommt es wesentlich an, dass das Vollzugsziel, nämliche die erfolgreiche Wiedereingliederung der Gefangenen in die Gesellschaft, gelingt.
Alle 19 Probebeamte des mittleren Justizvollzugsdienstes werden am 01. Oktober 2010 Ihren Dienst in den Justizvollzugsanstalten Tonna, Hohenleuben, Gera, Untermaßfeld, Suhl-Goldlauter oder in der Jugendstrafanstalt Ichtershausen bzw. der Zweiganstalt Weimar antreten. Die Männer und Frauen, die zwischen 1987 und 1970 geboren sind, standen vor Beginn der Ausbildung zum überwiegenden Teil bereits mit beiden Beinen im beruflichen Leben. Als Zeitsoldaten bei der Bundeswehr, Tischler, Glas- oder Metallbauer, Schornsteinfegerin, Rettungssanitäter, Maurer, Verwaltungsfachangestellte, Bauzeichner oder Dachdecker haben sie berufliche Erfahrungen gesammelt.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Thüringer Justizministerium.

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