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Bayerische Staatskanzlei

Jüngste Gespräche von Staatskanzleichef Siegfried Schneider in Garmisch-Partenkirchen sehr konstruktiv verlaufen

17.09.2010 / 13:01. Die Gespräche von Staatskanzleichef Siegfried Schneider mit Vertretern der Interessengemeinschaft in der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen in dieser Woche haben den vertrauensvollen Dialog über die Planungen weiter gestärkt. Auf dem Weg zu einer erfolgreichen Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 ist man dabei einen großen Schritt vorangekommen.


Die Beteiligten haben sich auf folgende Kernelemente verständigt:

* Das Olympische Dorf/Snow Village wird am Gelände des Olympia-Eisstadions und der Bahnrückbauflächen geplant. Es werden auf diesem Gelände für die Spiele temporäre Bauten mit maximal Erdgeschoss plus zwei Obergeschossen errichtet. Eissportzentrum und Alpspitzbad werden wichtiger Bestandteil des neuen Olympischen Dorfes.
* Der Grüngürtel und damit die „grüne Lunge“ der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen bleibt vollständig unangetastet.
* Gleiches gilt für das Gelände am sog. Stieranger. Auch dies wird nicht weiter beplant und bleibt damit als Weideland erhalten.
* Auch für das geplante Mediendorf werden keine weiteren landwirtschaftlichen Flächen in Garmisch-Partenkirchen benötigt. Die Medienunterkünfte sollen stattdessen auf mehrere Standorte verteilt werden. Unter anderem wird dafür derzeit das Gelände der Bundeswehrkaserne in Murnau geprüft.
* Die Nutzung des Golfplatzes in Garmisch-Partenkirchen muss deshalb nicht mehr weiter verfolgt werden.

Schneider zeigte sich nach den für alle Beteiligten erfolgreichen Verhandlungen überzeugt, dass damit ein Durchbruch für die weiteren Verhandlungen bei der Olympiabewerbung für die Winterspiele 2018 gelungen ist. Schneider: „Unsere Gespräche in Garmisch-Partenkirchen waren bis zuletzt außerordentlich konstruktiv und vertrauensvoll. Dies zahlt sich nun aus. Mit diesem Lösungspaket gewinnen alle."

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bayerische Staatskanzlei.

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