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Isis schrieb am 23.06.2010 14:07:

Vertreter des Deutschen Tierschutzbundes????
Die haben durch Abwesenheit geglänzt! Warum? Weil sie die Forderungen der anderen Tierschutz- und Tierrechtsgruppen nicht mitunterzeichnen können........
Der Leser fragt sich jetzt sicher: Wieso? Ganz einfach: Weil sie mehr auf Streicheltierschutz fixiert sind und somit nicht allen Tierarten Rechte einräumen können/wollen.

Der Deutsche Tierschutzbund hat sich mit seinem Neuland-Verein einen eigenen Erzeuger und Vermarkter von "Bioprodukten" geschaffen. Tierschützer essen also Neuland-Fleisch statt kein Fleisch lautet hier die "klare Botschaft". Deutschlands oberster "Tierschützer" Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Chef des Neuland-Vereins und Mitbegründer des Tierzucht-Fonds propagiert das trostlose, leidvolle Leben der Neuland- und anderen "Öko-Tiere" als "artgerecht", die "glücklichen Tiere" werden "schonend transportiert" und "human geschlachtet". Ein weiterer inbrünstiger Neuland-Liebhaber ist der Landestierschutzverband NRW mit seinem Präsidenten Herr Drawer - auch er hat kein Problem damit, die Ausbeutung und das alles andere als artgerechte Leben der Neuland-Tiere als "artgerecht" zu bezeichnen und hoch zu loben. In seinen Filmen über die tolle Neuland-Tierhaltung sieht man unter anderem eine Sau mit Ferkeln, fixiert in einem Kastenstand, einen Bullen im Stall mit Nasenring, lethargische Kälber ohne Mütter und weit und breit keine grüne Wiese; die Neuland-Hühner sehen ebenso zerruft aus wie ihre Genossinnen in z.B. konventioneller Bodenhaltung.
Herr Drawer hat dafür, für "seinen Einsatz für den Tierschutz insbesondere die Nutztiere", kürzlich das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Hätte er stattdessen regelmäßig werbewirksame Tofu-Grillpartys veranstaltet und eine "Esst-mehr-Gemüse-Kampagne" und eine Gratis-Bio-SOJA-Milch-Aktion an Schulen unterstützt, wäre ihm diese Ehre sicherlich nicht zuteil geworden. Solange "Tierschützer" wie Herr Apel so vehement die Ausnutzung der landwirtschaftlichen Tiere und den Konsum tierischer Produkte verteidigen und gutheißen und sich nur für etwas verbesserte Bedingungen einsetzen, unter denen diese Tiere für "des Tierschützers täglich Fleisch" zu leiden haben, wird in Sachen Tierschutz in diesem Land kaum ein Vorankommen sein.