Um Ihnen künftig einen noch besseren Service anbieten zu können, konzentriern wir uns derzeit auf eine größere Umstrukturierung. Freuen Sie sich auf ein frisches Layout, mehr Nachrichten und mehr Möglichkeiten zum Mitmachen ab 2011!
Immanuel-Kant-Stipendium für Bremer Doktorandin
27.05.2010 / 09:56. Seit Februar 2010 wird das Dissertationsvorhaben von Katarzyna Pieper mit dem Titel „Krasicki und Lehndorff - eine polnisch-preußische Adelsfreundschaft des 18.Jahrhunderts. Studien zu Stereotypen, Mentalitätsunterschieden und Kulturtransfer in der Epoche der polnischen Teilungen“ mit einem Immanuel-Kant-Stipendium gefördert. Sie ist Doktorandin von Professor Wolfgang Stephan Kissel am Institut für Mittel- und Osteuropastudien im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Bremen. Das Immanuel-Kant-Stipendium wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien vergeben, der einen wissenschaftlichen Ausschuss mit der Auswahl der Kandidaten betraut. In Frage kommen Vorhaben, die sich mit Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa und den Beziehungen zu den Nachbarvölkern befassen. Frau Pieper hat ein Magisterstudium der Kultur- und Geschichtswissenschaft an der Universität Bremen abgeschlossen.Die Freundschaft zwischen zwei Aristokraten des 18. Jahrhunderts, dem polnischen Geistlichen und Schriftsteller Bischof Ignacy Krasicki und dem Preußen Ernst Ahasverus Heinrich Graf von Lehndorff, dient als Ausgangspunkt der Dissertation der Bremer Kultur- und Geschichtswissenschaftlerin Pieper. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Sichtung und Erforschung ihrer Korrespondenzen und Tagebücher. Mit kultur- und literaturwissenschaftlichen Methoden soll ein differenziertes Bild höfischer Kultur in Preußen und der Rzeczpospolita, der polnischen Adelsrepublik, gezeichnet werden.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Universität Bremen.

Kommentare zu diesem Artikel
Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Kommentieren >>
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare zu schreiben!