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DZVhÄ Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V.

Homöopathie beim Burn-out-Syndrom

21.06.2010 / 13:34. Sind Sie Idealist? – Dann leben Sie gefährlicher als der Durchschnitt. Wer für seinen Beruf buchstäblich brennt, hohe Ansprüche an sich selbst und seine Umgebung stellt und stets ideale Lösungen anstrebt, hat ein erhöhtes Risiko an einem Burn-out-Syndrom zu erkranken. Die Krankheit findet sich regelmäßig in den Top Ten der Ursachen für Arbeitsunfähigkeit – Tendenz steigend. Doch in der ersten Phase eines Burn-out-Syndroms, die von Überengagement und positiven Stress geprägt ist, werden die Anzeichen selten erkannt. Und genau das ist das Problem. „Das Erste und Wichtigste ist, dass der Patient seine Erkrankung anerkennt und bereit ist, sich eine Auszeit zu nehmen“, sagt der Allgemeinmediziner Heinz Huber in der Sommerausgabe der Publikumszeitschrift Homöopathie des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Huber ist leitender Arzt mit Zusatzbezeichnung Homöopathie der Emil-Schlegel-Klinik in Bad Niedernau.


Arbeitswut und ein hoch motiviertes Stürzen in die Aufgaben gelten in unserer Gesellschaft als vorbildlich, nicht als problematisch. Erst wenn nach einer Zeit der Überbelastung starke Erschöpfung, Irritation und Frustration über das Nicht-Erreichen eigener oder von außen gesetzter Ziele einsetzt, wird die Störung vom Betroffenen oder seiner Umwelt wahrgenommen. Im weiteren Verlauf eines Burn-outs reagiert der Desillusionierte mit stark reduziertem Engagement und es kommt zu einer inneren Kündigung. Hohe Anforderungen, Zeitdruck und vor allem wenig Einfluss auf den Ablauf oder das Ergebnis der Arbeit – das sind Faktoren, die ein Burn-out-Syndrom begünstigen. Die psychische Belastung schlägt sich auf den Körper nieder: Schlafstörungen, Rücken- und Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck, Übelkeit und Verdauungsbeschwerden gehören zu den Symptomen. In den meisten Fällen begeben sich Patienten erst dann in ärztliche Behandlung.

Die individuellen Gründe eines Burn-outs machen eine individuelle Therapie nötig

Als individuelle Behandlungsmethode berücksichtigt die Homöopathie Körper, Geist und Seele. Nach der ausführlichen Fallaufnahme verordnet der Arzt ein homöopathisches Arzneimittel. „In der Regel klingen bereits nach wenigen Tagen die massive Erschöpfung, Schlafstörungen oder die depressiven Gedanken ab“, weis Heinz Huber. Er berichtet in der DZVhÄ Zeitschrift von einem 52-jährigen Patienten, der an einem sehr starken Burn-out litt. „Alle Symptome verstärkten sich bei jeder Art von körperlicher und geistiger Belastung bei diesem Patienten.“ Seine Ängste „alles nicht mehr zu schaffen, sich nichts mehr merken zu können, ja sogar das Gefühl zu haben, verrückt zu werden“, seien kaum noch auszuhalten gewesen. Die Homöopathie, zusammen mit einem individuell zusammengestellten Therapieprogramm – psychotherapeutischen Gesprächen, Meditationen, Tanztherapie und individueller Massage - führt ihn bereits nach zehn Tagen aus der schweren, akuten Krise heraus.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: DZVhÄ Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V..

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