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FDP-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern
Hochschulentwicklung ist keine Planwirtschaft!
16.09.2010 / 12:38. Hans Kreher, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion M-V, erklärt zur heutigen Debatte im Landtag über die Eckwerte und Zielvereinbarungen zur Hochschulplanung:"Eckwerte und Zielvereinbarungen zur Hochschulplanung sind wichtig. Die Landesregierung schränkt jedoch die Hochschulautonomie, z. B. in finanzieller Hinsicht, ein. Sie bewertet die Rahmenbedingungen der Standorte teilweise falsch, z. B. die Lehrerausbildung und die Vereinnahmung von Mitteln im Hochschulhaushalt. Diese planwirtschaftlichen Ansätze behindern eine autonome Hochschulentwicklung und -profilbildung.
Die vorliegenden Eckwerte sind zudem mit zusätzlichem bürokratischem Aufwand verbunden. Zusammen mit einer nach wie vor unzureichenden Finanz- und Personalausstattung verbleibt den Hochschulen nur ein kleiner Spielraum zur Entwicklung und Profilbildung. Die Landesregierung steuert die Hochschulen mit theoretischen Zahlenvorgaben am kurzen Zügel, auch wenn die fraglichen Variablen (z.B. die Absolventenquote und der Ausländeranteil) nur zu einem geringen Anteil von den Hochschulen beeinflusst werden können.
Hochschulentwicklung wird so zur Planwirtschaft. Anstatt den einzelnen Standorten Freiraum und Motivationshilfen mit auf den Weg zu geben, engt der politische Wille den Blick auf das komplexe Ganze ein."
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: FDP-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern.

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