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Umweltministerium Baden-Württemberg
Hochschule Esslingen und Drees & Sommer wollen mit einem gemeinsamen Projekt EMAS einführen
01.10.2010 / 08:07. "EMAS in Baden-Württemberg ist eine Erfolgsgeschichte", erklärte Ministerialdirigent Martin Eggstein heute (1. Oktober 2010) bei der Übergabe des EMAS-Förderbescheides an der Hochschule in Esslingen. Baden-Württemberg liegt im "EMAS-Ranking" mit aktuell knapp 400 EMAS-validierten Organisationen bundesweit mit deutlichem Abstand an der Spitze. "EMAS ist ein typisches 'win-win-System', bei dem nicht nur die Umwelt profitiert, sondern auch die Einrichtungen durch Kostensenkungen für Strom und Wärme oder bei der Abfallentsorgung einen Erfolg verbuchen können", stellte Eggstein fest. "Umweltschutz, Energieeffizienz und nachhaltige Entwicklung sind Aufgaben der Gesellschaft. Gerade Hochschulen, die junge Menschen ausbilden, sollten sich deshalb diesem Thema stellen und eine Vorbildfunktion einnehmen", erklärte Martin Eggstein.Deshalb hat sich die Hochschule Esslingen dazu entschieden, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern und eine EMAS-Validierung (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS) durchzuführen. Durch ein strukturiertes und transparentes Umweltmanagement und dessen regelmäßige Überprüfung strebt die Hochschule Esslingen einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess an. Ihr Ziel ist es, sparsam mit Ressourcen umzugehen, negative Umweltauswirkungen zu reduzieren und über die geltenden rechtlichen Verpflichtungen hinaus eine nachhaltige Entwicklung fördern. Dabei sollte das Thema in die Lehre, das Studium und die Forschung integriert werden und das Engagement aller gefördert werden.
Die Validierung der Hochschule nach EMAS erfolgt in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Drees & Sommer AG, die als Geschäftsfeld bautechnische Beratung und Projektmanagement anbietet. Diese Verbindung aus Hochschule und Wirtschaft ist in Baden-Württemberg bisher einmalig. Daher hat sich das Umweltministerium dazu entschieden, dieses Projekt speziell zu fördern. Da Drees & Sommer bereits ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 eingeführt hat, kann die Hochschule von deren Erfahrungen profitieren. Umgekehrt kann Drees & Sommer die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Hochschule nutzen. Weiter werden auch gemeinsame Forschungsthemen zur Nachhaltigkeit sowie eine gemeinsame Bearbeitung von Projekten im Rahmen der EMAS-Validierung durch Studierende der Hochschule angestrebt. Die Hochschule Esslingen greift intern auf Expertenwissen aus der Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik. Prof. Dr. Markus Tritschler wurde zum Umweltbeauftragten ernannt, der den Umweltausschuss leitet. Zur Koordination des Projekts wurde eine Umweltmanagerin eingestellt.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Umweltministerium Baden-Württemberg.

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