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Hartmannbund Verband der Ärzte Deutschlands e.V - Landesverband Westfalen-Lippe
Hartmannbund Nordrhein und Westfalen-Lippe kommentieren Minister Röslers Kassenfinanzierungs-Vorhaben
29.09.2010 / 13:34. Der Hartmannbund in Nordrhein und Westfalen-Lippe zeigt sich erneut erfreut darüber, dass Bundesgesundheitsminister Rösler eine immer aktuell bleibende Forderung des Hartmannbundes aufnimmt. Der wiederkehrende Gebrauch des Begriffes "Vorkasse" wird seitens des Hartmannbundes in NRW jedoch rigoros abgelehnt, er sei eine bösartige Fehlinterpretation und polemische Verunglimpfung eines normalen Vorganges des alltäglichen Lebens.Die von Rösler angedachte Vollerstattung aller Arztkosten sei aus Sicht des Ärzteverbandes zu überdenken. Die Stärkung der Eigenverantwortung müsse auch dadurch vorangetrieben werden, dass Patienten an vorgenommenen Aufwendungen teilhaben.
Dabei ist eine sozialverträgliche Gestaltung des Kostenerstattungsprinzips seit jeher eine Forderung des Hartmannbundes. Die Selbstbeteiligung solle Anreizstrukturen für einen bewussteren Umgang mit Gesundheitsleistungen schaffen und Einflussnahme auf die Ausgabenentwicklung ermöglichen. Niemand dürfe aber davon abgehalten werden, bei Beschwerden einen Arzt aufzusuchen oder für die Schwere einer Krankheit „bestraft“ werden.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Hartmannbund Verband der Ärzte Deutschlands e.V - Landesverband Westfalen-Lippe.

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