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Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg
Hamburg führt europäische Hafenkooperation an
20.09.2010 / 09:51. Der Hamburger Hafen nimmt zusammen mit 13 weiteren europäischen Häfen am EU-Förderprojekt Port Integration teil. Das Konzept der Behörde für Wirtschaft und Arbeit und die Hamburg Port Authority setzte sich im Rahmen einer Ausschreibung gegen rund 400 europäische Mitbewerber durch. In den kommenden drei Jahren werden Experten aus den Häfen von Hamburg, Antwerpen, Essex, Valencia, Marseille, Genua, Ancona, Tallinn, Riga, Klaipeda und Kaliningrad gemeinsam an Strategien und Leitfäden arbeiten, um den Güterumschlag und den Seeverkehr zu optimieren.Die Fördersumme in Höhe von 1,4 Millionen Euro stammt aus dem europäischen Förderprogramm Interreg IVC. Das besondere dabei: das Projekt vereint erstmals Partner aus dem Mittelmeer sowie der Nord- und Ostsee. "Wir können so eine gesamteuropäische Perspektive erarbeiten", so Michael Stange, Projektleiter.
Am 23. September 2010 um 11:30 Uhr wird im kleinen Sitzungssaal der HPA die Eröffnungskonferenz des Projekts stattfinden. Hier treffen Experten der EU Kommission sowie aus den Häfen und der Logistikbranche mit dem Ziel zusammen, Zukunftskonzepte für technische Innovationen zur Steigerung der Kommunikation und Leistungsfähigkeit in den Häfen zu finden.
Port Integration wird sich auf die Themen EDV in Häfen, Schnittstellen für die gegenseitige Kommunikation, den Seehafenhinterlandverkehr sowie EU-Politik und Umweltfragen konzentrieren. Um beispielsweise die Vernetzung der EDV-Infrastruktur von Häfen zu erreichen, erarbeiten die Fachleute ein Handbuch. Der von der Europäischen Union geförderte Austausch der Frachtdaten zwischen den beteiligten Häfen soll dazu dienen, Transporte zu beschleunigen, die Kommunikation zu verbessern sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen und des Seeverkehrs zu steigern.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg.

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