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Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg
Grünste Hochschule Deutschlands erhält EMAS-Umweltsiegel
18.03.2010 / 13:03. Als erste Hochschule Brandenburgs ist die FH Eberswalde heute für ihr hervorragendes Umweltschutzmanagement mit dem sogenannten Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) ausgezeichnet worden. Im Beisein von Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack (Linke) überreichte IHK-Präsident Dr. Ulrich Müller das EMAS-Umweltzerifikat an den Präsidenten der Fachhochschule Prof. Wilhelm-Günther Vahrson."Mit Engagement, Beharrlichkeit und Kreativität ist es der FH Eberswalde gelungen, ihr Profil als 'grüne' Fachhochschule zu stärken und das hochwertigste und glaubwürdigste aller Umweltmanagementsysteme erfolgreich einzuführen. EMAS ermöglicht nicht nur die systematische Einsparung von Strom, Wärme, Wasser, Material, Abfällen und Emissionen, es verankert zugleich die Idee der nachhaltigen Entwicklung im Denken und Handeln der Hochschulangehörigen", sagte Umweltministerin Tack anlässlich der Verleihung des EMAS-Zertifikats.
"Wir sind stolz, als erste Hochschule Brandenburgs und 10. Hochschule in Deutschland das EMAS-Logo führen zu dürfen", freut sich FH-Präsident Vahrson. Der IHK-Präsident für Ostbrandenburg, Dr. Ulrich Müller, übergab das Zertifikat mit folgenden Worten: "Es ist beeindruckend, aber auch typisch für die Fachhochschule, welche Anstrengungen in den vergangenen Monaten unternommen wurden, sich freiwillig den Standards dieses Umweltzertifikates zu unterwerfen."
Erst im Sommer 2009 war die FH Eberswalde in einem Online-Voting zur "grünsten Hochschule" Deutschlands gekürt worden. Als eine dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit in besonderer Weise verpflichtete Lehrstätte konnte sie auch das EMAS-Siegel in Empfang nehmen. Das Zertifikat bescheinigt die erfolgreich bestandene Umweltprüfung und bedeutet eine weitere Aufwertung Eberswaldes als Wissenschaftsstandort.
Ein externer Gutachter nahm die EMAS-Betriebsprüfung, auch als "Umwelt- oder Öko-Audit" bekannt, der Fachhochschule vor. Die Prüfung wurde 1993 von der EU eingeführt, um die Umweltleistung von Betrieben und Organisationen europaweit vergleichen zu können. Am Audit waren alle Standorte, Abteilungen und Fachbereiche der FH beteiligt. Das Umweltmanagement ist nicht nur an ökologischen Kriterien ausgerichtet, es soll alle Hochschulangehörigen kontinuierlich zur Verbesserung der Umweltleistung motivieren. Die nächste Betriebsprüfung erfolgt in drei Jahren.
"Bei uns an der Fachhochschule werden Umweltschutz und Nachhaltigkeit naturgemäß groß geschrieben. Da lag es nahe, ein Umweltmanagement-System aufzubauen und dies auch zertifizieren zu lassen", erläuterte Kerstin Kräusche, Umweltmanagerin an der FH Eberswalde. Energie wird gespart, nachhaltige Ressourcen genutzt: Im Winter sorgt eine Pelletheizung für Wärme. Solarmodule sind auf dem Campus aufgestellt, an zwei von drei Standorten wird grüner Strom bezogen - und auch die Beschaffung orientiert sich an ökologischen Kriterien.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg.

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