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IHK Ulm

"Gesunde Mitarbeiter, gesunde Unternehmen: das Unternehmerforum "

14.09.2010 / 14:41. Beschäftigte bleiben durch gezielte Gesundheitsförderung fit und leistungsfähig. Aber wie setzt man dies am besten konkret um? Am Freitag, 8. Oktober, lädt der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren in Baden-Württemberg, der Industrie- und Handelskammern Ostwürttemberg, Schwaben und Ulm sowie der Handwerkskammer Ulm zum Unternehmerforum "Betriebliches Gesundheitsmanagement" ins Congress Centrum Ulm ein. Die Veranstaltung zur zentralen Frage "Was können wir tun, damit Mitarbeiter gesund bleiben?" findet im Rahmen des Deutschen Betriebsärzte-Kongresses 2010 statt und richtet sich an alle Unternehmer und Berufstätige, die sich zeitgemäß über betrieblichen Gesundheitsschutz informieren möchten. Arbeitsmediziner geben als Partner von Beschäftigten und Arbeitgebern kompetent Auskunft zu allen gesundheitlichen Fragen und strategischen Entscheidungen.


Chancen für einen gesunden Betrieb "Prävention lohnt sich und macht fit für den Job" davon möchten wir Unternehmer und Angestellte überzeugen und profund über Gesundheitsschutz informieren. Das ist für alle ein Gewinn?, sagt Dr. Wolfgang Panter, Präsident des VDBW. Angesichts einer längeren Lebensarbeitszeit, Arbeitsverdichtung, demografischen Wandels und Fachkräftemangels ist es wichtiger denn je, das betriebliche Gesundheitsmanagement auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens auszurichten.

Dr. Monika Stolz, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Senioren des Landes Baden-Württemberg, ruft anlässlich des Unternehmerforums dazu auf, Gesundheit im betrieblichen Alltag mehr Aufmerksamkeit zu schenken. "Gesundheitliche Prävention ist für mich das Thema der kommenden Jahre. Unser Gesundheitswesen orientiert sich zu
einseitig an Krankheiten und kümmert sich zu wenig um die Gesunderhaltung der Menschen. Dabei wären zahlreiche Erkrankungen und chronische Leiden durch wirksamen betrieblichen Gesundheitsschutz vermeidbar" hierzu sollte
vermehrt die Unterstützung von Betriebs- und Werksärzten in Anspruch genommen werden. Nur mit einer gesunden und motivierten Belegschaft kann ein Unternehmen dauerhaft im Wettbewerb bestehen. "Die Gesundheitsministerin, selbst Betriebsärztin und Ulmerin, kennt sich auf der fachlichen Ebene bestens aus und weiß um die Aufgaben der Arbeitsmediziner. "Durch gesundheitliche Vorbeugung werden sich die Veränderungen in der Arbeitswelt bewältigen lassen", sagt sie.

Auch in Handwerksbetrieben nimmt Gesundheit einen immer wichtigeren Stellenwert ein, betont Anton Gindele, der Präsident der Handwerkskammer Ulm: "Gesundheit zählt! Damit die Arbeitskraft von Handwerkern langfristig erhalten bleibt, sollten Firmen künftig noch stärker in Gesundheitsförderung investieren. Dafür geben wir Arbeitgebern gern
passende Konzepte an die Hand." Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm ergänzt: "Wer in Zukunft mit seiner Belegschaft innovations- und wettbewerbsfähig sein will, muss heute auch im Bereich der betrieblichen
Gesundheitsvorsorge die Weichen dafür stellen. Das trägt dazu bei, dass Standorte" wie unsere "Innovationsregion" Ulm "für Firmen und Investoren attraktiv bleiben."

Umfangreiches Informationsprogramm zur Gesundheit am Arbeitsplatz Die Themen und Fragestellungen der Vorträge sind vielseitig: Wie kann Gesundheit und Gesundheitsförderung in Unternehmen organisiert werden? Wie implementiert man das betriebliche Gesundheitsmanagement in die Betriebe? Was dürfen Unternehmer vom Betriebsarzt erwarten? Eingliedern statt ausgliedern? wie funktioniert Wiedereingliederung im Handwerk? Welche Nutzen und Kosten ergeben sich durch betriebliches Gesundheitsmanagement? Außerdem wird über das Thema ?Psychische Gesundheit im Job? im Referat
?Von der Sucht bis zum Burnout? informiert. Zwischen den einzelnen Vorträgen gibt es immer wieder Gelegenheit für Austausch, Diskussion und individuelle Beratungsgespräche mit den Arbeitsmedizinern.

Das komplette Programm ist unter www.vdbw.de/unternehmerforum einsehbar.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: IHK Ulm.

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