Um Ihnen künftig einen noch besseren Service anbieten zu können, konzentriern wir uns derzeit auf eine größere Umstrukturierung. Freuen Sie sich auf ein frisches Layout, mehr Nachrichten und mehr Möglichkeiten zum Mitmachen ab 2011!
Geologisches Museum erhält umfangreiche Bernsteinsammlung
09.06.2010 / 15:22. Der Verein zur Förderung des Geologisch-Paläontologischen Museums Hamburg übergibt seine Bernsteinsammlung mit über dreitausend Bernsteinfossilien an das Geologisch-Paläontologische Institut der Universität Hamburg und das angeschlossene Museum. Die Übergabe wird mit einer Feier und zwei kurzen Vorträgen gewürdigt am Donnerstag, dem 17. Juni 2010, um 16.00 Uhr im unteren Stockwerk des Geologisch-Paläontologischen Museums, Bundesstraße 55, 20146 Hamburg.Interessierte sind herzlich eingeladen.
Mit der Schenkung wird die bedeutsame Bernsteinsammlung des Geologisch-Paläontologischen Instituts und Museums noch umfassender und ebenbürtig mit anderen großen Bernsteinsammlungen weltweit.
Mit der Übergabe ist gewährleistet, dass die Sammlungsstücke der wissenschaftlichen Forschung und dem Museum zur Verfügung stehen. Unter den Bernsteinfossilien befinden sich zahlreiche Holo- und Paratypen, also Exemplare, anhand derer die Erstbeschreibungen neuer Arten und Gattungen vorgenommen wurden. Des Weiteren umfasst die Sammlung des Fördervereins einzigartige Stücke, mit deren Hilfe Verhaltensweisen rekonstruiert werden können, die üblicherweise im „Fossilbericht“ nicht überlieferbar sind. Noch unbeschriebene Stücke werden die Grundlage weiterer Forschungsprojekte bilden.
Ein Vortrag des früheren Museumskustos Dr. Wolfgang Weitschat wird die Arbeit des Fördervereins und die Entstehung der bedeutsamen Sammlung behandeln. Dr. Ulrich Kotthoff, Paläontologe am Geologisch-Paläontologischen Institut, wird anhand einiger Beispiele die Bedeutung und die Besonderheiten der hinzu gewonnenen Sammlungstücke vorstellen.
Im Rahmen der Veranstaltung werden auch einige der sonst nicht zugänglichen Bernsteinfossilien (insbesondere Insekten, Spinnentiere und Pflanzenreste) begutachtet werden können.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Universität Hamburg.

Kommentare zu diesem Artikel
Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Kommentieren >>
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare zu schreiben!