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BayernSPD

Gentechnisch verunreinigtes Saatgut offenbar in Bayern: befürchtete Katastrophe eingetreten

09.06.2010 / 10:02. Zum Fund des gentechnische verunreinigten Saatgutes in sieben Bundesländern erklärt der Augsburger Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Heinz Paula MdB: "Auch im nördlichen Schwaben und ganz Bayern haben Landwirte offenbar unwissentlich gentechnisch verunreinigtes Saatgut angepflanzt. Damit ist ein hoher Schaden eingetreten - und zwar für alle: Landwirte, Verbraucher und Umwelt. Die Landwirte müssen unter Umständen hohe finanzielle Einbußen hinnehmen. Die Verbraucher, die gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnen, werden verunsichert. Die Folgen für die Umwelt kennt niemand.


Das betroffene Ackerland muss unverzüglich umgepflügt werden. Die Produzenten bzw. Händler des Saatgutes müssen zur Rechenschaft gezogen werden und die Verantwortung für den Schaden übernehmen. Auch der politische Schaden ist enorm: CSU und Bundesministerin Ilse Aigner sind in Fragen der Grünen Gentechnik gescheitert. Erst führt die CSU ein Verbot im Munde, dann gibt Frau Aigner grünes Licht für Genkartoffel Amflora.

Wirksam ist nur eine klare Absage an die Gentechnik und konsequentes Handeln. Hier sind Bund und Freistaat gleichermaßen gefordert: Bayern, wo auf 800 Hektar Ackerland fast die Hälfte des kontaminierten Staatgutes angebaut wurde, muss sich klar gegen die grüne Gentechnik positionieren und sich in Berlin erfolgreich durchsetzen. Die Zeit der bloßen Lippenbekenntnisse ist schon lange vorbei."

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: BayernSPD.

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