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Generalsekretär Dombrowski (CDU) wundert sich über Generalsekretär Ness (SPD) anlässlich der Landratswahl in Ostprignitz-Ruppin
21.05.2010 / 15:50. Die Wahl des Parteilosen Ralf Reinhardt als Indiz für einen Generationenwechsel anzuführen, zeigt deutlich, wie weit sich der Generalsekretär der SPD von seiner Parteibasis entfernt hat. "Den angeblichen Generationenwechsel in der SPD kann ich nicht erkennen. Erst kürzlich zeigte die SPD-Führung ihr wahres Gesicht im Umgang mit der jüngeren Generation. Der Vorstoß aus dem jugendlichen SPD-Lager für ein gemeinsames Bundesland Berlin-Brandenburg wurde von den alten Machthabern um Platzeck abgewirkt. Die SPD schafft noch nicht einmal den Wechsel hin zu einem angemessenen Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen", gibt Dombrowski zu bedenken.Der Christdemokrat frage sich zudem, welchen Schwung Herr Ness für die Oberbürgermeisterwahl in Potsdam mitnehmen will. "Der einzige Schwung, den ich bei der SPD bemerke, ist ein Abschwung im Sog von Rot-Rot. Vielleicht sollte Herr Ness ernsthaft über den Vorschlag eines ehrenamtlichen Generalsekretärs aus den eigenen Reihen nachdenken, oder wertet er solche Vorschläge etwa auch als persönlichen Aufschwung?"
Sprachlos zeigt sich Herr Ness allerdings beim Thema SchülerBafög. Bislang war es sein Lieblingsprojekt. Herr Ness hat es sich nicht nehmen lassen, kürzlich den Gesetzentwurf persönlich zu loben. In der gestrigen Anhörung im Ausschuss wurde klar erkennbar: Der Schwung der SPD bricht auch bei diesem Thema alle Rekorde. Dombrowski abschließend: "Herr Ness sollte statt überschwänglicher Ausflüchte lieber zu einer sachlichen Analyse des schlechten Abschneidens der SPD bei den Landratswahlen finden, bevor ihn wirklich noch ein Generationenwechsel einholt."
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: CDU-Landesverband Brandenburg.

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