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Gemeinschaftspräsentation: Meeresforschung im Land Bremen
24.09.2010 / 13:20. Anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 2. und 3. Oktober 2010 in Bremen stellen sich die fünf meeresforschenden Institute im Land Bremen vor: das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), das Institut für Umweltphysik (IUP), das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM), das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI) sowie das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT).In zwei Zelten am oberen Ende der Schlachte werden Beispiele aus den aktuellen Forschungen der Institute gezeigt. Verbindendes Thema sind „Klima-Archive. In den beteiligten Instituten werden mit unterschiedlichen Methoden die klimatischen Bedingungen der Vergangenheit analysiert. Damit soll u.a. eine Grundlage für das Verständnis heutiger Umweltbedingungen geschaffen werden.
Da sich die Bedingungen im Ozean oder die Klimaentwicklung der letzten Jahrhunderte, Jahrtausende und Jahrmillionen nicht direkt messen lassen, müssen die Forscher einen indirekten Weg gehen. Durch die Arbeit mit verschiedenen Klima-Archiven, wie z.B. den Überresten von Tieren und Pflanzen (Fossilien) in Ablagerungen in Seen, Mooren und Ozeanen, lassen sich Rückschlüsse auf das Klima der Vergangenheit ziehen.
Jedes der fünf Institute der Bremer Meeresforschung zeigt eigene Beispiele aus der aktuellen Forschung. Damit kann die Klima- und Erdgeschichte unterschiedlich weit in die Vergangenheit zurück verfolgt werden.
In den Zelten erwarten Sie Exponate zur Meerestechnik und zu den Klima- Archiven, Infotafeln und Mitmachstationen. MitarbeiterInnen der beteiligten Institute nehmen die Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Interessierte Gäste können dabei entdecken, wie Meeresforscher Proben nehmen und untersuchen. Sie können selbst einen Tauchroboter steuern oder auch unter dem Mikroskop Klimazeugen aus der Vergangenheit untersuchen.
Besuchen Sie uns am westlichen Ende der Schlachte kurz hinter der Eisenbahnbrücke. Unsere KollegInnen erwarten Sie am Samstag, 2. Oktober von 11 Uhr bis 23 Uhr und am Sonntag, 3. Oktober von 10 Uhr bis 21 Uhr.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: idw Informationsdienst Wissenschaft.

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