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FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft
Gelder für In-Jobs umschichten
23.09.2010 / 11:24. Um die Kürzung bei den In-Jobs in Bremen im kommenden Jahr abzuwenden, fordert die FDP-Bürgerschaftsfraktion, die Gelder umzuschichten. Dr. Oliver Möllenstädt, Vorsitzender und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, erklärt: „Senatorin Rosenkötter reserviert das knappe Geld für ihre Klientel auf dem zweiten Arbeitsmarkt. Wir müssen die Arbeitslosen stattdessen qualifizieren und ihnen damit den Weg in den ersten Arbeitsmarkt eröffnen.“Wie jetzt bekannt wurde, droht der Mehrzahl der sogenannten In-Jobs (1-Euro-Jobs) in Bremen im nächsten Jahr das Aus. Aufgrund der Sparanstrengungen und der guten Konjunkturentwicklung hatte die gelb-schwarze Bundesregierung die Mittel für die Arbeitsmarktpolitik im Bundeshaushalt abgesenkt. In Bremen ist der größte Teil dieser Mittel für langfristige Beschäftigungsmaßnahmen im zweiten Arbeitsmarkt reserviert, weshalb die Einsparung nun vor allem die In-Jobs trifft.
Möllenstädt kritisiert die Ausrichtung der Bremischen Arbeitsmarktpolitik prinzipiell: „Wir geben viel Geld für die Alimentierung nicht vermittelbarer Menschen aus, die mit hohen Bezügen im zweiten Arbeitsmarkt abgespeist werden, ohne ihnen eine Perspektive auf echte Arbeit zu geben. Stattdessen sollten wir die Arbeitslosen qualifizieren. Gut gemachte In-Jobs können dazu einen Beitrag leisten. Mittelfristig müssen wir aber dazu kommen, jedem Arbeitslosen eine geeignete Qualifizierung anbieten zu können, die eine echte Perspektive auf Arbeit erlaubt.“
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft.

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