Um Ihnen künftig einen noch besseren Service anbieten zu können, konzentriern wir uns derzeit auf eine größere Umstrukturierung. Freuen Sie sich auf ein frisches Layout, mehr Nachrichten und mehr Möglichkeiten zum Mitmachen ab 2011!

FVDZ Freier Verband Deutscher Zahnärzte, LV Bayern

FVDZ zur Zentralismus-Behauptungen

09.09.2010 / 08:05.
Mit hanebüchenen Behauptungen über drohenden Zentralismus, dem die zahnärztlichen Bezirksverbände zum Opfer fallen sollen, versucht ZZB derzeit Stimmung zu machen und Ängste in der bayerischen Zahnärzteschaft zu schüren, um damit von eigenen Verfehlungen und fehlenden eigenen Konzepten abzulenken. Schlimmer noch: Dr. Frank Portugall, der jetzt mit viel Getöse die Schuld der BLZK zuschieben will, hat die „Geister“ durch seine Politik als ZBV-Vorsitzender in München erst auf den Plan gebracht. „ZZB ist der Brandstifter und versucht die Zahnärzte in Bayern für dumm zu verkaufen!“ Anders kann sich FVDZ-Landesvorsitzender Dr. Jürgen Welsch die Stimmungsmache gegen die Arbeit des Kammervorstands nicht erklären. Es sei geradezu lächerlich, wenn ausgerechnet Münchens ZBV-Vorsitzender Dr. Frank Portugall mit Halbwahrheiten über drohenden Zentralismus – konkret: die Auflösung der Zahnärztlichen Bezirksverbände – hausieren geht und der freiverbandlich geführten BLZK vorwirft, sie würde die föderalistischen Strukturen „aufs Spiel setzen“. „Wenn hier jemand die föderalistische Struktur seit vier Jahren aufs Spiel gesetzt hat, dann ist es Dr. Portugall selbst, der als ZBV-Vorsitzender in München erst dafür gesorgt hat, dass das Aufsicht führende Ministerium im Zuge einer geplanten Änderung des Heilberufekammergesetzes zusätzliche Anreize hat, auch gleich die Probleme mit zwei Zahnärztlichen Bezirksverbänden zu lösen“. Die Rede ist vom ZBV München, der unter Führung von Dr. Portugall einen eigenen Hygieneplan auf den Weg gebracht hat, um den liberalen Weg der freiverbandlichen BLZK-Führung nicht mitgehen zu müssen. Und die Rede ist vom ZBV Oberbayern, der erst auf Druck der Regierung von Oberbayern seine Vorstandsprotokolle an die BLZK weitergab. „Wenn sich das Ministerium mit zwei von acht zahnärztlichen Bezirksverbänden separat herumschlagen muss, verwundert es nicht, wenn man dort auf die Idee kommt, alle ZBVe aufzulösen, um endlich Ruhe zu haben“, sagt Dr. Welsch. Die BLZK wiederum steht solchen Lösungsansätzen des Ministeriums eindeutig ablehnend gegenüber und hat dies dem Ministerium auch via Vorstandsbeschluss sehr früh und sehr klar deutlich gemacht. Dass die Behauptungen Portugalls in Bezug auf die Änderungen des Heilberufekammergesetzes von ZBV-Blättern in Oberbayern und Niederbayern völlig unkritisch übernommen wurden, hält Dr. Welsch für grob fahrlässig und der sorgfältigen Informationspflicht eines ZBV nicht angemessen!

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: FVDZ Freier Verband Deutscher Zahnärzte, LV Bayern.

Bookmark and Share



Die beliebtesten Artikel des Tages



Kommentare zu diesem Artikel

Schreiben Sie den ersten Kommentar!