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Technische Universität Dortmund
Fünfter DortmunderAutoTag blickte in die Zukunft der Mobilität
16.09.2010 / 10:45. Seit 2006 widmet sich der DortmunderAutoTag neuen wissenschaftlichen und technischen Einblicken im Bereich Automobilindustrie und hat sich seitdem als Diskussionsplattform für Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Produktion fest etabliert. Am Mittwoch, dem 15. September, fand die Tagung, die die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund veranstaltet, zum fünften Mal statt.Die endliche Energie, bedingt durch den schrumpfenden Vorrat an fossilen Energiequellen für immer mehr Automobile weltweit, erfordert neue Konzepte, um die individuelle Mobilität auch noch im Jahr 2040 zu gewährleisten. Die Elektromobilität auf Basis regenerativer Energien spielt hier zunehmend eine wichtige Rolle neben den Verbrennungsmotor getriebenen Fahrzeugen. Denn auch in den Diesel- und Benzinmotoren steckt noch ein Weiterentwicklungspotenzial von 30 Prozent, um sie verbrauchsärmer zu betreiben.
Der fünfte DortmunderAutoTag zeigt Innovationen einerseits im Umfeld der Elektromobilität und andererseits bei den Fahrerassistenzsystemen, die unabhängig vom Antrieb zur Steigerung der Verkehrssicherheit und des Komforts sowie zur Befriedigung der Kundenanforderungen führen. Bei den Wachstumsfaktoren nehmen elektrische und elektronische Systeme eine dominante und wertschöpfungsbestimmende Rolle ein. Insbesondere sind die Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Elektromobilität und Fahrerassistenzsysteme durch die Potenziale der Elektrotechnik und Informationstechnik geprägt. Sie agieren hier als Schlüsseltechnologien und führen zu einem Wandel bei der Entwicklung der zukünftigen Mobilität, an dem auch die Elektrotechniker und Informationstechniker der TU Dortmund im Rahmen zahlreicher Kooperationsprojekte mit Automobilherstellern und Zulieferern beteiligt sind. Weiterhin leistet die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Dortmund die Aufbauarbeit für das Kompetenzzentrum für Infrastruktur und Netze im Rahmen der Elektromobilität in NRW, um nachhaltig das erforderliche Know-how und die technische Ausstattung auch für die Themen des DortmunderAutoTages in der Zukunft verfügbar zu haben.
Fachliche Vorträge aus der Automobilindustrie, Zulieferindustrie, Exponate und Posterpräsentationen dienten neben der Fachausstellung als Anregung für weitere Entwicklungs- und Forschungsarbeiten. Die Einschätzung der neuen Landesregierung, vertreten durch Herrn Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr in NRW), mit dem Beitrag »Elektromobilität - wohin geht die Zukunft in NRW« rundete den DortmunderAutoTag ab.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Technische Universität Dortmund.

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