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Frauenquote gefordert.
09.09.2010 / 17:48. Mit großer Mehrheit sprachen sich die Mitglieder der liberalen Frauen Hamburgs für die Frauenquote in Politik und Wirtschaft aus. Eva Parbs, Landesvorsitzende und stellv. Bundesvorsitzende der liberalen Frauen: „Obwohl wir gerade in Hamburg viele Frauen in Führungspositionen haben, sind die Frauen heute selbstbewusst genug, um auch als ‚Quotenfrau’ihren Mann zu stehen“.
Am kommenden Wochenende bei der Bundesvorstandssitzung der Liberalen Frauen in Würzburg wird die Hamburger Quotenforderung Thema sein. Auch wenn der Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten steige, so gibt es leider genug Frauen, die wegen der Familie ihre Karrierewünsche ganz aufgeben oder ändern müssten. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass z. b. eine gezielte Förderung durch Vorgesetzte selbstverständlich wird. Wenn der Frauenanteil in Deutschlands Führungsetagen tatsächlich erhöht werden soll, gleichgültig ob selbstverpflichtend oder temporär geregelt, müssen Taten folgen“, so Parbs.
Unterstützung erhielten die liberalen Frauen von Dipl. Ing. Adina Utis, die als Vorstandsmitglied des Bundesverbandes mittelstän-discher Wirtschaft (BVMW) an der gestrigen Sitzung als Gast teilnahm. Künftig will sie eine neue Dialogreihe mit weiblichen Führungskräften in Politik und Wirtschaft einrichten.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: FDP Landesverband Hamburg.

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