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Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Frauenbilder/Frauenkörper in den Gesellschaften Süd- und Ostasiens

16.06.2010 / 10:44. Unter dem Titel „Frauenbilder/Frauenkörper. Inszenierungen des Weiblichen in den Gesellschaften Süd- und Ostasiens“ findet vom 25. bis 26. Juni 2010 an der Universität Tübingen ein interdisziplinäres Symposium statt. Es wird veranstaltet von den Abteilungen Indologie und Japanologie des Asien-Orient-Instituts (AOI) der Universität Tübingen.


Der mit dem wirtschaftlichen Aufschwung einhergehende demografische Wandel hat in den Staaten Süd- und Ostasiens zu teils massiven Veränderungen in der Gesellschaft geführt. Althergebrachte Familienstrukturen und Wertevorstellungen haben dabei oft grundlegende Veränderungen erfahren. Dabei waren teilweise modern westliche, teilweise aber auch traditionell einheimische Gesellschaftsmuster Vorbild. Gerade die Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft dient den westlichen Medien häufig als Indikator für den tatsächlichen Grad der Modernisierung und Demokratie in den Wirtschaftswunderländern Asiens.

Das Tübinger Symposium möchte deshalb aus einer interdisziplinären Perspektive heraus die unterschiedlichen kulturellen Konzepte und gesellschaftlichen Strategien näher beleuchten. Welchen Einfluss haben westliche Rollenbilder für das Selbstverständnis von Weiblichkeit in asiatischen Kulturen? Welchen Paradigmenwechseln unterliegt die Weiblichkeit in den verschiedenen öffentlichen und privaten Räumen? Diese und viele weitere Fragen sollen anhand der Beispiele China, Indien und Japan näher erörtert werden.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

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