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DEBRIV Bundesverband Braunkohle
Forschungsinstitute für wirtschaftliche Strukturforschung legen erste Untersuchungsergebnisse Mitte Mai vor
17.05.2010 / 17:30.
Die Prognos AG, das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität Köln sowie die auf erneuerbare Energien spezialisierte Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung in Osnabrück werden Mitte Mai einen ersten Zwischenbericht ihrer Untersuchungen vorlegen. Der Bundeswirtschaftsminister hatte als Grundlage für das geplante Energiekonzept die drei Institute als Bietergemeinschaft beauftragt „vier Zielszenarien“ mit der Trendentwicklung („Nulllinie“) zu vergleichen. Diese Nulllinie geht vom gesetzmäßigen Ausstieg aus der Kernenergie aus. Die Restlaufzeiten in den vier Szenarien werden dagegen um vier, zwölf, 20 und 28 Jahre verlängert. Hinsichtlich weiterer Zielvorgaben für die Szenarien wollte das Bundeswirtschaftsministerium auf Nachfrage von Parlamentariern keine Auskünfte geben. Den Hauptbericht sollen die Forschungsinstitute bis Ende Juni 2010 vorlegen. Aus einem bekannt gewordenen Papier des Bundesumweltministeriums an Abgeordnete der Unions-Fraktion geht hervor, dass in zwei Szenarien zusätzlich Steigerungen der Energieeffizienz um 2,3 bis 2,5 Prozent pro Jahr vorausgesetzt werden, was deutlich über den Ist-Werten der Vergangenheit liegt, wo im Durchschnitt nur ein Zuwachs von 1,7 Prozent pro Jahr erreicht wurde.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: DEBRIV Bundesverband Braunkohle.
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