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DHV Deutscher Hochschulverband

Forschung: Bayern und Baden-Württemberg vorn

18.06.2010 / 09:56. Bayern und Baden-Württemberg belegen einer aktuellen Studie zufolge bei Forschung und Entwicklung bundesweit die Spitzenplätze. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft beurteilte die Bundesländer nach Forschungserfolg und Investitionen. Am schlechtesten schnitten Brandenburg, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt ab. Die starke Position der Länder im Süden sei vor allem innovationsfreudigen Unternehmen zu verdanken, so der Stifterverband.


Der Anteil der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt sei zwischen 1997 und 2007 insgesamt um 13 Prozent gestiegen. Dies sei aber mit plus 18 Prozent in erster Linie der Wirtschaft zu verdanken. Die Quote der Forschungsaufwendungen in Hochschulen sei dagegen nur um zwei Prozent gestiegen, in einigen Ländern sei sie sogar rückläufig.

Viele Bundesländer kombinierten Stärken auf einzelnen Gebieten mit Schwächen auf anderen. So habe Forschung in Sachsen die höchste Haushaltspriorität. 5,9 Prozent der Nettoausgaben flossen 2007 aus dem Landeshaushalt in Forschung und Entwicklung. Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin folgten mit Werten von vier Prozent und mehr. Im Mittel wendeten die Bundesländer 3,3 Prozent ihrer gesamten Nettoausgaben für Forschung und Entwicklung auf. Weniger Vorrang genoss die Forschung laut Stifterverband in den öffentlichen Haushalten von Hamburg, Hessen, Brandenburg und Bremen.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: DHV Deutscher Hochschulverband.

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