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Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg

Fischen im Netz - Tagung zu Rechtsextremismus im Internet

03.06.2010 / 10:09. Wie nutzen Rechtsextremisten das Internet und wer steckt dahinter? Wie wollen Rechtsextremisten Jugendliche erreichen? Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, gegen Rechtsextremismus im Internet vorzugehen? Welche geschlechtsbezogenen Angebote machen Rechtsextremisten an Jugendliche? In mehreren Workshops diskutierten die Teilnehmenden der Tagung "Fischen im Netz" zu rechtsextremen Auftritten und Strategien im Internet.


Justizsenator Dr. Till Steffen warnte in seinem Grußwort: "Rechtsextreme nutzen massiv offene Diskussionsforen und Profile in sozialen Netzwerken wie SchülerVZ oder Facebook, um zunächst Interesse zu wecken und dann für rechtsextreme Inhalte zu werben und die Nutzerinnen und Nutzer für die Szene zu gewinnen." Steffen betonte, wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement im Kampf gegen Rechtsextremismus ist und forderte auch für das Internet eine wirksame Gegenbewegung. "Wir brauchen ein breit gefächertes Netzwerk von staatlichen Stellen und den Bürgerinnen und Bürgern. Dieser Gedanke leitet die Arbeitsstelle Vielfalt, die die Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus in Hamburg koordiniert", so der Justizsenator.

Die Fachtagung wurde veranstaltet von der Arbeitsstelle Vielfalt der Justizbehörde in Kooperation mit dem Mobilen Beratungsteam Hamburg gegen Rechtsextremismus (MBT) und der Landeskoordinierungsstelle des Beratungsnetzwerks Hamburg gegen Rechtsextremismus bei der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung (LKS). Die Tagung fand in den Räumen von Dataport, Dienstleister für moderne Informations- und Kommunikationstechnik der öffentlichen Verwaltungen, statt.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg.

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