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CSU-Landtagsfraktion Bayern

Öffentlicher Dienst ist Vorreiter bei Gleichberechtigung

24.03.2010 / 16:07. "Der öffentliche Dienst in Bayern ist Vorreiter, wenn es darum geht, Frauen in Führungspositionen zu bringen", so Gudrun Brendel-Fischer, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Frauen der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, und Ingrid Heckner, Vorsitzende des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes, anlässlich des "Equal Pay-Tags", der an diesem Freitag in Bayern stattfindet. Die jüngsten Berufungen von Beamtinnen an die Spitze der Bayerischen Staatskanzlei und der Bayerischen Vertretungen in Brüssel und Berlin hätten gezeigt, dass Frauen in Führungspositionen des öffentlichen Dienstes längst angekommen sind, so die beiden Abgeordneten.


"Die traurige Wahrheit ist, dass immer noch in vielen Bereichen Frauen für die gleichen Tätigkeiten weniger Geld als Männer erhalten", so Gudrun Brendel-Fischer. Deshalb sei auch der "Equal Pay-Tag" ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Dieser weise auf den immer noch gegebenen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen hin. Trotz umfassender Bemühungen der letzten Jahre verdienten Frauen europaweit immer noch 17 Prozent weniger als Männer, in Deutschland sogar 23 Prozent weniger.

"Im öffentlichen Dienst gibt es ein solches Gefälle nicht. Hier gilt das Prinzip 'gleiche Bezahlung für gleiche Tätigkeit' unabhängig davon, ob ein Mann oder eine Frau den Job macht", betonte Heckner. Sie verwies auf vielfältige Instrumente, Familie und berufliches Fortkommen unter einen Hut zu bringen, wie Teilzeit- und Beurlaubungsmöglichkeiten, Telearbeitsplätze und flexible Arbeitszeiten. Im öffentlichen Dienst werde zudem Müttern und Vätern, die für ihre Kinder eine Auszeit nehmen, der berufliche Aufstieg erleichtert: 2008 hat Bayern die als Dienstzeit anzuerkennende Elternzeit von zwölf auf 24 Monate pro Kind erhöht.

Auch Zeiten, in denen die Beschäftigten weniger als 50 Prozent einer Vollzeitbeschäftigung arbeiten, werden künftig voll auf die Dienstzeit angerechnet, kündigte Heckner an. "Das geht weit über das hinaus, was die meisten Arbeitgeber in der Privatwirtschaft bieten", so die CSU-Politikerin.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: CSU-Landtagsfraktion Bayern.

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