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Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg
Farbe bekennen ohne Risiko. Keine allergieauslösenden Farbstoffe in WM-Fanartikeln
18.06.2010 / 15:16. Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika hat das Institut für Hygiene und Umwelt textile Fan-Artikel auf allergieauslösende Dispersionsfarbstoffe untersucht. Das erfreuliche Ergebnis: Die Produkte ergaben keinen Anlass zur Beanstandung.Seit Beginn der FIFA WM sieht man überall bunte Flaggen an Autos und Fenstern. Viele Fußballfans tragen die Farben ihres Landes auch als Trikot oder Schal direkt am Körper. Damit die Haut der begeisterten Anhänger auf dieses Bekenntnis nicht mit Juckreiz und Pusteln reagiert, hat das Institut für Hygiene und Umwelt (HU) 13 verschiedene Fanartikel "mit Körperkontakt" auf allergieauslösende Dispersionsfarbstoffe untersucht.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat bereits 2001 empfohlen, auf die Verwendung von sensibilisierenden Dispersionsfarbstoffen in körpernah getragenen Textilien zu verzichten. Dennoch: "Ein großer Teil der Textil-Allergien in Deutschland wird immer noch von Dispersionsfarbstoffen hervorgerufen. Gerade in billigen Artikeln, die aus dem außereuropäischen Ausland importiert werden, sind diese Stoffe häufig noch enthalten", berichtet Dr. Brigitte Nackunstz, Laborleiterin am HU.
Die Hersteller der aktuell untersuchten Fanartikel haben sich aber an die Empfehlung des BfR gehalten: Nackunstz hat die Farbstoffe weder in den bunten Trikots, noch in farbigen Schals, Baseball-Mützen, Hüten oder Strümpfen gefunden. "Alle von uns untersuchten Produkte können bedenkenlos getragen werden."
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg.

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