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Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit

Europäischer Prostatatag am 15. September

14.09.2010 / 13:21. Aus Anlass des morgigen Europäischen Prostatatages weist das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit auf ein neues Datenangebot des Gemeinsamen Krebsregisters (GKR) der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen hin. Darin werden für jedes Land, jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt die wichtigsten Eckdaten übersichtlich auf einer A4-Seite zusammengefasst.


Jedes Datenblatt enthält eine Tabelle mit aktuellen Fallzahlen und Erkrankungsraten für die wichtigsten Krebserkrankungen getrennt für Männer und Frauen, eine Übersicht mit weiteren Kenngrößen zu Neuerkrankungen und Todesfällen sowie Daten zum regionalen Vergleich. Ausgewiesen werden u. a. die Prozentsätze der an Krebs Erkrankten und Gestorbenen, welche zum Zeitpunkt der Diagnose unter 65 Jahre alt waren. So waren 2007 in Thüringen 37,5% der Männer und 40,9% der Frauen zum Zeitpunkt der Krebsdiagnose noch keine 65 Jahre alt.

Rund 1.440 Thüringer erkrankten 2007 an Prostatakrebs. Damit ist Prostatakrebs nach wie vor der am häufigsten auftretende Krebs bei Männern. Die altersstandardisierte Erkrankungsrate für Thüringen liegt bei 89,5 Fällen auf 100.000 Personen. Beim Vergleich auf Kreisebene zeigt sich in Erfurt mit 139,1 die höchste Rate (186 neu Erkrankte in 2007) und im Saale-Orla-Kreis mit 38,2 die niedrigste Rate (23 neu Erkrankte in 2007).

Anlässlich des Europäischen Prostatatages ruft das Thüringer Gesundheitsministerium alle Männer ab dem 45.Lebensjahr auf, die speziellen jährlichen Vorsorgeangebote wahrzunehmen. Vorsorge kann Leben retten, denn ab etwa dem 50. Lebensjahr nimmt das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, stetig zu.

Das PDF-Dokument mit den Kreisdatenblättern ist über die Internetseiten des Gemeinsamen Krebsregisters unter www.berlin.de/gkr/daten/index.html ab sofort abrufbar.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit.

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