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CDU-Landesverband Brandenburg

Erklärung der OMV zum 13. Ostdeutschen Kulturtag

20.09.2010 / 12:44. Anlässlich des 13. Ostdeutschen Kulturtags des Bundes der Vertriebenen Brandenburg erklärt der Vorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV), Jesko von Samson:

450 Teilnehmer haben am vergangenen Wochenende in Erkner den 13. Ostdeutschen Kulturtag des Bundes der Vertriebenen (BdV) Brandenburg begangen. Sie demonstrierten dabei einmal mehr eindrucksvoll ihre Arbeit als Brückenbauer in Europa und als Bewahrer der Kultur aus den ehemals von Deutschen besiedelten Gebieten. Auch 65 Jahre nach Kriegsende und 20 Jahre nach der deutschen Einheit sind die Narben in den Biographien der Vertriebenen zu erkennen. Umso höher ist die Bereitschaft der Vertriebenen anzuerkennen, von Anbeginn am Wiederaufbau Deutschlands und an der Einigung Europas mitzuwirken. Die deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlinge verdienen noch heute nicht nur Respekt, sondern auch Unterstützung bei ihren Anliegen und bei ihrer Arbeit.


Der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende André Schaller und CDU-Generalsekretär Dieter Dombrowski sicherten in ihren Grußworten dem Bund der Vertriebenen die weitere Solidarität der CDU Brandenburg zu. Dombrowski erinnerte daran, dass es die CDU war, die einen festen Betrag aus dem Landeshaushalt für die Projektarbeit des BdV zur Verfügung stellte. Dass nun die rot-rote Landesregierung diesen Betrag um 20 % kürzen will, ist ein Zeichen mangelnden Einfühlungsvermögens mit den Vertriebenen.

Die CDU ist die einzige Partei, die sich mit einer eigenen Untergliederung, der Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV), der Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen, Flüchtlinge, Aussiedler und Spätaussiedler direkt annimmt. Die OMV versteht sich als Zusammenschluss der Menschen, die aus dem historischen Mittel- und Ostdeutschland, den deutschen Siedlungsgebieten in Europa stammen und allen, die sich zu den Zielen der OMV bekennen und bereit sind, sich in der CDU zu engagieren. In Brandenburg, wo nach dem Krieg über 530.000 Vertriebene ihre neue Heimat fanden, hat mehr als ein Viertel der Gesamtbevölkerung heute einen direkten familiären Bezug zur Vertreibung. Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung in der CDU Brandenburg möchte mit ihrer Arbeit mithelfen, diesen Teil gesamtdeutscher Geschichte weiter aufzuarbeiten und damit den von den Vertriebenen in der Charta der deutschen Heimatvertriebenen bereits 1950 erklärten Beitrag zu einem geeinten Europa leisten. Wir wollen gemeinsam mit den Vertriebenen ein Europa der Gerechtigkeit und historischen Wahrheit schaffen. Darum helfen wir ihnen und ihren Verbänden, den ihnen zustehenden gesellschaftspolitischen Platz in unserem Gemeinwesen zu sichern, die ostdeutsche Kulturarbeit weiterzuführen und die versöhnenden Kontakte zu unseren europäischen Nachbarn zu vertiefen.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: CDU-Landesverband Brandenburg.

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