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Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit
Erfahrungsaustausch der Selbsthilfegruppen der Deutschen Herzstiftung in Eisenach
16.06.2010 / 11:53. Der Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Hartmut Schubert (SPD), wird morgen als Schirmherr am Erfahrungsaustausch der Selbsthilfegruppen der Deutschen Herzstiftung in Eisenach teilnehmen und ein Grußwort sprechen. Zu dem Treffen werden Vertreter von Selbsthilfegruppen Herz- Kreislauf-Erkrankter aus den neuen Bundesländern sowie aus Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen erwartet.Gesundheitsstaatssekretär Dr. Schubert sagte vorab: "Die Selbsthilfe hat sich seit der Wende zu einer unverzichtbaren Säule im Thüringer Gesundheitswesen entwickelt. Dies liegt vor allem am herausragenden ehrenamtlichen Engagements von vielen Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes. Die Thüringer Ärzteschaft, die Krankenkassen und auch die Gesundheitspolitik schätzen die Leistungen der Selbsthilfeverbände als wichtige Ergänzung zum professionellen Gesundheitssystem."
Dr. Schubert verwies in diesem Zusammenhang auf die Gefährlichkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. "Diese sind nach wie vor Todesursache Nummer Eins. In Deutschland sterben daran jährlich rund 357.000 Menschen. Das sind 42,2 Prozent aller Todesfälle. In Thüringen sterben an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung rund 11.600 Menschen. Das betrifft 44,1 Prozent aller Todesfälle."
Der Gesundheitsstaatssekretär rief die Thüringerinnen und Thüringer dazu auf, mit einer gesundheitsbewussten Lebensweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. "Jeder kann dazu beitragen, seine Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Wer nicht raucht, sich gesund ernährt und viel bewegt, der minimiert das Erkrankungsrisiko erheblich", sagte Dr. Schubert.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit.

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