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CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen
Entgeltungleichheit ist mehrdimensional und erfordert eine vielseitige Ursachenbekämpfung
25.03.2010 / 17:37. "Die in den letzten Jahren verstärkt geführte Diskussion rund um das Thema Entgeltgleichheit zeigt, dass die Zeiten, in denen das Einkommen von Frauen als bloßer Hinzuverdienst betrachtet wurden, längst vorbei sind." Das erklärt die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Maria Westerhorstmann anlässlich des bevorstehenden Equalpayday am morgigen Freitag.Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen seien noch enorm: Der durchschnittliche Stundenlohn von Frauen betrage in Deutschland 23 Prozent weniger als bei Männern. Bereits im Jahr 2009 habe die CDU-Landtagsfraktion anlässlich des Equalpayday die Kampagne "Geteilte Macht." ins Leben gerufen und sich mit dem zur Kampagne zugehörigem Papier "Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern ausgleichen" entschieden gegen die Ungleichbehandlung bei der Entlohnung von Frauen und Männern positioniert.
"Die Tatsache, dass sich das Lohngefälle nicht eindimensional erklären oder beheben lässt, verlangt vielseitige Lösungsansätze." Nach wie vor unterbrechen vor allem Frauen ihre Berufstätigkeit, um sich eine gewisse Zeit ausschließlich den Kindern widmen zu können. Diese Berufsunterbrechung sei nicht nur eine entscheidende Ursache für die Gehaltsschere (Gender Pay Gap), sie trage auch dazu bei, dass viele Frauen nicht den Beitrag zu ihrer Rentenvorsorgeleisten können, wie es während einer Berufstätigkeit der Fall wäre.
"Uns ist es ein Anliegen, die Ursachen für Entgeltungleichheit zu bekämpfen und nicht ihre Symptome. Dazu brauchen wir mehr berufliche Weiterbildung, Unterstützungsangebote für den Wiedereinstieg n ach der Familienphase und eine stärkere Berufswahlorientierung der Mädchen für technische und mathematische Berufe", betont Westerhorstmann abschließend.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen.

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