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DEBRIV Bundesverband Braunkohle

Energiemix in der europäischen Stromerzeugung verschiebt sich in Richtung Gas

17.05.2010 / 17:32. In der EU wurden 2009 Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 10.163 Megawatt (MW) ans Netz genommen. Wie der europäische Windenergieverband EWEA mitteilt, war das knapp ein Viertel mehr als im Vorjahr. Die Investitionen für den Ausbau der Windenergienutzung betrugen 13 Milliarden Euro. Der Ausbau fand insbesondere in Spanien (2.459 MW), Deutschland (1.917 MW), Italien (1.114 MW), Frankreich (1 088 MW) sowie in Großbritannien (1.077 MW) statt. Der europäische Windenergieverband hebt hervor, dass damit 39 Prozent aller neuen Stromerzeugungskapazitäten in der EU auf Windanlagen entfielen. Einschließlich des Zubaus von Photovoltaikanlagen in Höhe von 4 200 MW sowie Wasserkraft und sonstigen Erneuerbaren erreichten die erneuerbaren Energien sogar einen Anteil von 61 Prozent am aktuellen Zubau der Stromerzeugungskapazitäten. Das Erdgas konnte seinen Anteil am europäischen Kraftwerkspark um über 6.000 MW ausbauen. Die Kapazitäten auf der Basis von Kernkraft, Kohle und Öl nahmen dagegen im Saldo von Zu- und Abgängen um rund 1.850 MW ab.


Die gesamte Stromerzeugungskapazität in der EU stieg 2009 um rund 20.000 MW auf 820 600 MW. Die Windkraft steigerte ihren Anteil auf rund 9 Prozent. Nach Ansicht des DEBRIV wird sich das Erzeugungsportfolio der europäischen Stromversorgung auch künftig weiter in Richtung Erdgas und Wind verschieben. Auch wenn Kohle und Kernenergie weiterhin große Beiträge für die Versorgung leisten, sorgt die Verschiebung bei den Erzeugungskapazitäten zu einem Abbau von Versorgungssicherheit und Preiswürdigkeit in der europäischen Stromversorgung.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: DEBRIV Bundesverband Braunkohle.

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