Um Ihnen künftig einen noch besseren Service anbieten zu können, konzentriern wir uns derzeit auf eine größere Umstrukturierung. Freuen Sie sich auf ein frisches Layout, mehr Nachrichten und mehr Möglichkeiten zum Mitmachen ab 2011!

dju Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, Bundesgeschäftsstelle

dju unterstützt Kampagne der EJF für die Freilassung türkischer Journalistenkollegen

28.09.2010 / 15:04. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union dju in ver.di unterstützt nachdrücklich die Kampagne der Europäischen Journalisten-Föderation (EJF) zur Freilassung der über 40 inhaftierten Journalistinnen und Journalisten in der Türkei.

Erst kürzlich (14.9.10) hatte auch die OSZE - Vertreterin Dunja Mijatovic, bei der OSZE Sprecherin für die Freiheit der Medien, die Türkei aufgerufen, die inhaftierten Journalisten freizulassen und die dringend erforderliche Reform der Mediengesetzgebung in der Türkei zu starten. EJF-Präsident Arne König wies darauf hin, dass die Abstimmung am 12. September alle Möglichkeiten für eine ernsthafte Veränderung und Modernisierung der türkischen Verfassung eröffnet habe und forderte die türkische Regierung auf, das Klima der Furcht und der Einschüchterung in der türkischen Medienlandschaft zu beenden. Nicht nur die 40 Journalisten in den Gefängnissen, sondern weitere 700 haben Prozesse zu erwarten wegen angeblicher Verstöße gegen das Strafgesetzbuch oder gegen die türkischen Antiterror-Gesetze - "nur weil sie ihre journalistische Arbeit aufrichtig und professionell erledigt haben", so Arne König weiter (der vollständige Text ist dieser Meldung angefügt).


Die dju in ver.di bekräftigt angesichts der fortgesetzten Debatte über den Weg der Türkei in die EU ihre vielfach erhobene Forderung, dass Grundvoraussetzung dafür die gesetzliche Verankerung und Absicherung der Pressefreiheit im Lande sei und dass die türkischen Journalistinnen und Journalisten ungehindert und ohne Bedrohung und Einschüchterung ihrer Arbeit im Interesse einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft nachgehen können müssen.

Sie unterstützt die Aufforderung, zur Durchsetzund der Forderung nach Freilassung der Kolleginnen und Kollegen eine E-Postkarte an den türkischen Premierminister zu senden - zu finden unter folgendem Link http://www.ifj.org/en/pages/set-turkish-journalists-free

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: dju Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di, Bundesgeschäftsstelle.

Bookmark and Share



Die beliebtesten Artikel des Tages



Kommentare zu diesem Artikel

Schreiben Sie den ersten Kommentar!