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Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit

"Dispo-Zinsen im zweistelligen Bereich nicht gerechtfertigt"

14.09.2010 / 19:54. Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD) hat die überhöhten Dispo-Zinsen etlicher Banken und Sparkassen kritisiert.

"Zinsen im zweistelligen Bereich sind nicht gerechtfertigt, zumal sich Banken derzeit sehr günstig Geld besorgen können. Natürlich muss ein gewisser Abstand zwischen Krediteinkauf und -vergabe sein, um Ausfälle und Bankkosten abzudecken. Dabei sollte jedoch vom Gesetzgeber eine verbindliche Differenz festgeschrieben werden, die nicht überschritten werden darf", sagte Heike Taubert.


Die Thüringer Sozialministerin kündigte an, sich auf der Verbraucherschutzministerkonferenz am 16. und 17. September in Potsdam für eine gesetzliche Obergrenze von Dispo-Zinsen einzusetzen. Über einen entsprechenden Vorstoß beim Bund seien sich die Bundesländer weitgehend einig, so Heike Taubert.

Die Stiftung Warentest hatte ermittelt, dass manche Banken Dispo-Zinsen von 14 Prozent und mehr fordern.

Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit.

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