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Bayerischer Realschullehrerverband
Dienstantrittsveranstaltung des Bayerischen Realschullehrerverbandes findet starken Zuspruch
29.09.2010 / 12:03. "Realschullehrer ist heute nicht nur Berufswunsch vieler junger Menschen, sondern auch ein Beruf mit Zukunft, ein Beruf für die Zukunft der bayerischen Jugend" so kommentiert Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes die sichtbare Beliebtheit des Realschullehrerberufs.Auch die traditionell vom Bayerischen Realschullehrerverband organisierten Dienstantrittsveranstaltungen haben dies gezeigt: die hohen Teilnehmerzahlen zeugen von hohem Zuspruch. So folgten am heutigen Mittwoch rund 400 Referendare der Einladung zur diesjährig letzten und teilnehmerstärksten Münchner Veranstaltung -- insgesamt kamen gut 800
Junglehrer zu den Veranstaltungen -- um sich über den genauen Ablauf des Referendariats zu informieren.
"Die vielen hochmotivierten Lehrkräfte an Bayerns Realschulen trotzen den aktuellen Hiobsbotschaften zu den Sparplänen, die gerade an Realschulen wieder zu besonders widrigen Lern-Umständen wie großen, (leistungs-) heterogenen Klassen, erheblicher Arbeitsbelastung und steigendem Betreuungsbedarf führen könnten, weil sie ihren Beruf aus
Leidenschaft gewählt haben", ist der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbands Huber überzeugt. Dennoch, die Lebensläufe junger Menschen positiv zu beeinflussen, mache die Lehrkräfte zwar alles in allem zufrieden mit ihrem Beruf, aber es dürfe an den Realschulen keinesfalls gespart werden. Vielmehr müsse für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen an den Realschulen im Land gesorgt werden -- "damit die Lehrer nicht ständig an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen müssen", betont Anton Huber. Huber forderte angesichts von jährlich 1 300 ausgebildeten Lehrkräften eine Einstellung von mindestens 1 000 Realschullehrkräften im Staatsdienst. Nur so können die bereits fest
zugesagten Maßnahmen wie Abbau großer Klassen, Einstieg in die Ganztagsbetreuung oder individuelle Förderung durchgeführt und Lehrerarbeitslosigkeit in großem Maße vermieden werden.
Immerhin, mit der Organisation des Referendariats sind fast alle angehenden Lehrer einverstanden: so sagten laut Umfragen vor Ort rund 90% der Referendare sie seien mit der vom Bayerischen Kultusministerium vorgenommenen Zuteilung zum Seminarort zufrieden.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: Bayerischer Realschullehrerverband.

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