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Die finanzielle Foerderung der "Lutherdekade" - ein richtiger kulturtouristischer Akzent
15.09.2010 / 15:30. Anlaesslich der 1. Lesung zum Haushaltsgesetz 2011 erklaeren der Sprecher der Arbeitsgruppe Kultur und Medien Siegmund Ehrmann, der tourismuspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Hans Joachim Hacker und der zustaendige Berichterstatter Heinz Paula:Bereits in der vergangenen Legislaturperiode haben wir gefordert, den Kulturtourismus in Deutschland staerker zu foerdern und dabei die "Lutherdekade" und das Reformationsjubilaeum zu beruecksichtigen. Die nun erstmalig eingestellten fuenf Millionen Euro fuer die Reformationsstaetten der "Lutherdekade" im Bundeshaushalt sind ein begruessenswerter Auftakt, aber noch lange nicht das, was wir fuer die Erhaltung und Foerderung unserer Kulturstandorte brauchen:
- die Fortfuehrung des erfolgreichen UNESCO-Welterbeprogramms zum Erhalt und zur Weiterentwicklung nationaler UNESCO-Kultur- und Naturerbestaetten,
- keine Kuerzungen bei der Staedtebaufoerderung und
- keine Einschnitte beim Denkmalschutz.
Links blinken, rechts abbiegen, nicht mit uns. Wir fordern die Bundesregierung auf, ihr kontraproduktives Konzept aufzugeben. Nur durch die Fortfuehrung dieser sinnvollen Foerderprogramme und der Sicherung unseres kulturellen Erbes koennen wir Deutschland auch als touristisch attraktives Reiseland im In- aber vor allem auch im Ausland staerken.
Die im September 2008 in Wittenberg eingelaeutete "Lutherdekade" und das 500. Reformationsjubilaeum im Jahr 2017 sind wichtige kulturelle Ereignisse, Aushaengeschilder fuer den Deutschlandtourismus und unser Kulturland. Kulturreisende, Musikliebhaber und kirchliche Gruppen aus dem In- und Ausland sind wichtige tourismuspolitische Zielgruppen fuer die vielfaeltigen Veranstaltungen, die deutschlandweit durchgefuehrt werden.
Verantwortlich für den Inhalt dieser Meldung: SPD-Bundestagsfraktion.

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